Börsenfusion Die Standortfrage drängt jeden Tag mehr

Wenn die Deutsche und die Londoner Börse fusionieren, will Börsenchef Carsten Kengeter nach London umziehen. Dieser Plan, der vor dem Brexit-Votum geschmiedet wurde, könnte Kengeter zum Verhängnis werden. Ein Kommentar.
Spätestens im Juni braucht er das Okay der Aufsicht, sonst platzt die Hochzeit. Quelle: Reuters
Carsten Kengeter

Spätestens im Juni braucht er das Okay der Aufsicht, sonst platzt die Hochzeit.

(Foto: Reuters)

FrankfurtCarsten Kengeter liebt Herausforderungen. Doch derzeit wirkt der Börsenchef wie ein Getriebener – nicht nur, weil er wegen seiner Aktiendeals vom Staatsanwalt verfolgt wird. Sondern auch in seinem Vorhaben, mit der Londoner Börse einen milliardenschweren Börsengiganten zu bilden. Kengeter soll den Chefposten bekommen, der Sitz des Konzerns soll nach London gehen. Die beiden Eckpfeiler des Deals wurden schon vor dem Brexit-Votum der Briten eingezogen – und sie waren von Anfang an ein Problem. Jetzt drohen sie zur unüberwindbaren Hürde für den Börsenchef zu werden.

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