Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Börsenschluss Tokio Nikkei geht fester aus dem Handel

Die Aktienbörse in Tokio hat am Dienstag in Folge der Abschwächung des Yen fester geschlossen. Gestützt von Kursgewinnen insbesondere bei exportsensitiven Aktien legte der Nikkei-Index für 225 Standardwerte um 109,79 Punkte oder 0,66 Prozent zu und ging beim Stand von 16 637,78 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste Topix legte um 8,75 Punkte oder 0,54 Prozent auf 1636,72 Zähler zu. Allerdings zeigten sich die Händler vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend zurückhaltend.

HB TOKIO. Auch der Markt in Singapur legte zu. Dagegen verbuchten die Börsen in Südkorea, Hongkong Taiwan Verluste. Der Dollar verlor zum Euro. Er reagierte damit auf Äußerungen des früheren US-Notenbankchefs Alan Greenspan, wonach die US-Währung in den kommenden Jahren an Wert verlieren könnte. Der Ölpreis lag wenig verändert unterhalb von 62 Dollar, nachdem er am Vortag fast einen Dollar nachgegeben hatte.

„Der Markt ist nicht dramatisch stark, aber die Stimmung ist solide“, umschrieb ein Teilnehmer die Situation. Der Markt warte nun gespannt auf den Ausgang des Treffens des US-Offenmarktausschusses der Notenbank am Abend sowie den Tankan-Bericht der japanischen Notenbank am Freitag. Sollte es in den USA zu keiner Zinserhöhung kommen und der Tankan-Bericht zur Konjunktur in Japan solide ausfallen, seien beim Nikkei bis zum Jahresende 17 000 Punkte möglich, sagten Marktkenner. Der nächste größere Widerstand liege bei 16 800 Punkten, hieß es.

Vor allem auf den Export ausgerichtete Unternehmen wie Honda und Toyota zählten in Tokio zu den Gewinnern. Die Aktien der Autobauer kletterten um 1,45 und 1,3 Prozent. Die Titel von Matsushita und Sony legten zu, nachdem die Bank Credit Suisse den Unterhaltungselektronik-Konzernen einen guten Umsatz im Feriengeschäft in den USA bescheinigte. Börsenexperten rechneten mit einem weiteren Kursanstieg bis Jahresende. Der Verkaufsdruck von Hedge-Fonds sei weg und das Vertrauen in die japanische Wirtschaft gestärkt, sagte Susumu Abe von Mito Securities. „Ich erwarte, dass der Nikkei bis Jahresende die Marke von 17 000 Punkten nimmt.“

Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote