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Bondmarkt Starke US-Arbeitsmarktzahlen lassen Anleihe-Kurse weiter fallen

Die US-Wirtschaft boomt – das zeigen die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Bei Investoren wächst die Sorge vor einer Überhitzung der Konjunktur.
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Starke Arbeitsmarktzahlen befeuern die Sorge vor Überhitzung der US-Konjunktur. Quelle: AP
Wall-Street-Händler

Starke Arbeitsmarktzahlen befeuern die Sorge vor Überhitzung der US-Konjunktur.

(Foto: AP)

Frankfurt Die Renditen amerikanischer und europäischer Staatsanleihen sind nach starken US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag weiter gestiegen. Zwar stieg die Zahl der Beschäftigten in den USA weniger stark als von Analysten erwartet. Doch die Arbeitslosenquote sank auf den niedrigsten Stand seit 48 Jahren – auch weil die US-Statistikbehörde die Zahl der geschaffenen Jobs in den USA nach oben revidierte.

Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen kletterten daraufhin über 3,2 Prozent und übertrafen damit zwischenzeitlich den am Donnerstag erreichten Sieben-Jahres-Höchststand.

Die starken Arbeitsmarktzahlen nähren die Sorge vieler Investoren vor einer Überhitzung der US-Wirtschaft. Der ohnehin starke Boom wird derzeit durch die Steuererleichterungen der Trump-Administration weiter angeheizt. Am Mittwoch hatte der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, angedeutet, die Fed könnte ihre Leitzinsen so stark anheben, dass sie das Wirtschaftswachstum bremsen könnte.

Im Schlepptau steigender US-Bondrenditen ist zum Wochenschluss auch die Verzinsung vieler europäischer Staatsanleihen in die Höhe geschnellt. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen kletterte mit 0,57 Prozent auf den höchsten Stand seit viereinhalb Monaten.

Die spanischen Pendants markierten in der Spitze eine Rendite von 1,59 Prozent – ebenfalls der höchste Stand seit Mai. Auch die Verzinsung der zehnjährigen französischen und niederländischen Staatstitel zog an.

Die steigenden US-Zinsen und der starke US-Dollar machen zudem vielen Schwellenländern derzeit zu schaffen. Der MSCI Emerging Markets Index setzte zum Wochenschluss seine Verlustserie fort und sank um zwischenzeitlich 0,7 Prozent. Besonders asiatische Technologiewerte wie der chinesische PC-Hersteller Lenovo gerieten unter Druck.

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