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Coronakrise Panik an den Finanzmärkten: Jetzt richten sich alle Augen auf die Notenbanken

Kurse und Renditen brechen ein: Die EZB spürt enormen Handlungsdruck von den Kapitalmärkten. Christine Lagarde steht vor ihrer ersten großen Bewährungsprobe.
09.03.2020 - 19:22 Uhr
Für kurze Zeit wurde der Handel an den US-amerikanischen Börsen am Montag gestoppt. Quelle: imago images/Xinhua
Händler an der Wall Street

Für kurze Zeit wurde der Handel an den US-amerikanischen Börsen am Montag gestoppt.

(Foto: imago images/Xinhua)

Frankfurt, New York, Paris Die Wall Street vom Handel ausgesetzt – ein stärkeres Alarmzeichen ist kaum vorstellbar. Im Jahr 2012 ist das mal wegen eines Hurrikans passiert, im Jahr 2015 wegen eines technischen Fehlers. Aber am Montag war der Grund, dass bei der Eröffnung die Kurse um mehr als sieben Prozent fielen und damit einen automatischen Stopp für 15 Minuten auslösten.

Zuvor waren die Aktienkurse weltweit eingebrochen. Viele Börsen lagen zeitweise mehr als 20 Prozent unter ihren Höchstständen, was als „Bärenmarkt“ gilt. Die Renditen der Anleihen sind tiefer als je zuvor gerutscht. In den USA notierten zehnjährige Staatspapiere zeitweise bei knapp 0,4 Prozent, in Deutschland sackte die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen auf fast minus 0,9 Prozent.

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