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Dax 27.02. Mögliche Dieselfahrverbote drücken den Dax

Der deutsche Leitindex kommt am Dienstag kaum vom Fleck – und schließt 0,3 Prozent im Minus. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Diesel-Fahrverboten beschert den Autobauern Kursverluste.
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„Fresenius-Deal scheint zu zerplatzen“ – und sorgt für Minus bei Dax

Frankfurt Mögliche Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Städten haben den Dax-Anlegern am Dienstag die Kauflaune verdorben. Der deutsche Leitindex pendelte im Tagesverlauf zumeist um die Nulllinie und notierte bei Handelsschluss 0,3 Prozent leichter. Für die zweite Frankfurter Reihe, den MDax, ging es um 0,2 Prozent bergab. Der paneuropäische EuroStoxx verlor ebenfalls 0,3 Prozent.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte in letzter Instanz geprüft, ob solche Verbote im Kampf gegen die Stickoxid-Belastung der Luft zulässig sind – sie sind es. „Das Urteil kommt zwar nicht mehr ganz so überraschend, löst aber Unsicherheit über die Zukunft der deutschen Autoindustrie aus“, sagte ein Händler. Volkswagen-Aktien verloren im Zuge des Urteils ein Prozent. Die Anteilsscheine von BMW notierten 0,2 Prozent leichter, Daimler-Papiere – nach zeitweisen Einbußen – 0,2 Prozent fester.

Ein Analyst sagte, er rechne nur mit partiellen Fahrverboten und halte auch eine kostspielige Umrüstung der Motoren für unwahrscheinlich. „Für eine umfassende Beurteilung sind allerdings noch zu viele Fragen offen.“ Für die Stimmung sei das Urteil aber nicht gerade hilfreich, sagte ein anderer Börsianer.

Gebannt schauten Anleger auch auf die Kongress-Anhörung des Chefs der US-Notenbank (Fed) Jerome Powell. Mit der Ankündigung einer Fortführung der Politik behutsamer Zinsanhebungen nahm der Zentralbankchef den Aktionären jedoch ihre schlimmste Angst: eine allzu rasche Wende hin zu einer expansiveren Geldpolitik. Die Federal Reserve werde weiterhin einen Mittelweg finden zwischen der Vermeidung einer überhitzten Wirtschaft und dem nachhaltigen Erreichen einer Inflationsrate von zwei Prozent, sagte Powell.

„Powell hat erkennen lassen, dass die Fed mit ihrem Zinskurs zufrieden ist“, erklärte ein Börsenexperte. Nichtsdestotrotz gaben sich US-Anleger zu Handelseröffnung an der New Yorker Wall Street ebenfalls zurückhaltend – so notierten Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq zunächst seitwärts.

Bei den Einzelwerten des Dax stand besonders die Kursentwicklung von BASF im Fokus – der Chemiekonzern veröffentlichte am Dienstag seine Bilanz für 2017. Mit einem Abschlag von 2,3 Prozent gehörten BASF-Scheine zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex. Händlern zufolge fiel die Dividende etwas enttäuschend aus. BASF will für das vergangene Geschäftsjahr 3,10 Euro je Aktie ausschütten – zehn Cent mehr als im Vorjahr.

Zudem hätten sich die Investoren eine besseren Ausblick für das Basischemiegeschäft erhofft, so ein Börsianer. Hier rechnet der Konzern nach dem Ergebnissprung im vorigen Jahr mit einem deutlichen Rückgang. Vorstandschef Kurt Bock gibt sich dennoch gelassen: BASF sei gut ins Jahr gestartet. Außerdem hätte man wichtige Weichen für die personelle und strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt.

Finance Briefing
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1 Kommentar zu "Dax 27.02.: Mögliche Dieselfahrverbote drücken den Dax"

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  • Bitte erklären sie mir woher sie ihre Ersteinschätzung zu den Märkten am Morgen haben ? Zu 99% sind diese falsch. Ich kann unseren Dackel fragen, der liegt öfters richtig, je nachdem wie er den Kopf bewegt. Mir ist unbegreiflich, warum sie bei den Experten so dramatisch oft daneben liegen. Ein Tipp: warten sie doch wenigstens die Eröffnungsglocke und die zwei Minuten danach ab, dann ergibt sich ein erster Trend den man kommentieren kann.

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