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Dax aktuell Brexit-Fortschritt hilft dem Dax nur kurz – Index verliert 0,5 Prozent

Die Hoffnungen der Anleger auf eine Brexit-Einigung sind am Donnerstag schnell wieder zunichte gemacht worden.
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„Das Thema Brexit wird hitzig diskutiert“ – Dax erneut unter Druck

Frankfurt/Düsseldorf Verhaltener Brexit-Optimismus hatte dem deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zunächst eine freundliche Eröffnungstendenz beschert. Doch zum Handelsschluss verlor der Dax 0,5 Prozent auf 11.354 Zählern.

Dem Fortschritt in London folgte der Rückschlag: nachdem das britische Kabinett am Mittwochabend grünes Licht für den EU-Ausstiegsvertrag erteilt hatte, traten Brexit-Minister Dominic Raab, Nordirland-Minister Shailesh Vara und Arbeitsministerin Esther McVey am Donnerstag aus Protest zurück.

Tags zuvor war der Index zunächst fast bis auf 11.300 Punkten abgerutscht, zog dann bis auf 11.566 Punkte nach oben und drehte nachmittags im Einklang mit der schwächeren Wall Street wieder ins Minus.

Der MDax, in dem die mittelgroßen Unternehmen repräsentiert sind, verlor am Donnerstag 1,1 Prozent auf 23.777 Punkte. Für den Euro-Zonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,5 Prozent auf 3189 Zähler abwärts.

Blick auf Einzelwerte

Hugo Boss: Auf Unternehmensseite kam der Ausblick von Hugo Boss bei Anlegern zunächst gut an. Der Modekonzern will bis 2022 den Umsatz währungsbereinigt im Schnitt um fünf bis sieben Prozent steigern und die operative Ergebnismarge auf 15 Prozent erhöhen. Die Aktien legten anfangs mehr als zwei Prozent zu, rutschten im Handelsverlauf auf ein Minus von 1,5 Prozent ab.

Daimler: Eine Herunterstufung der Analysten der US-Bank Citigroup drückten Daimler-Aktien um 2,8 Prozent ans Dax-Ende.

Analystencheck

Die US-Bank Goldman Sachs hat die Aktie des Versorgers Fortum nach den Neunmonatszahlen des Stromerzeugers Uniper auf „Sell“ mit einem Kursziel von 17,60 Euro belassen. Da er die Ergebnisschätzungen für Uniper bis 2022 gesenkt habe, habe er dies nun auch beim Großaktionär Forum getan, schrieb Analyst Ajay Patel in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Dabei verwies er darauf, dass die Finnen mit 47,4 Prozent an Uniper beteiligt und das deutsche Unternehmen als Beteiligungsgesellschaft konsolidierten.

Weitere Analysen finden Sie im Handelsblatt-Analystencheck.

Hier geht es zur Seite mit dem Dax-Kurs, hier gibt es die aktuellen Tops & Flops im Dax. Aktuelle Leerverkäufe von Investoren finden Sie in unserer Datenbank zu Leerverkäufen.

So gelingt der Einstieg an der Börse
Der erste Schritt
1 von 9

Börsenneulinge, die einen Teil ihres Geldes in Aktien, Fonds und ETFs investieren wollen, um ihr Erspartes zu vermehren, brauchen zunächst ein Depot. Wie das funktioniert und was es kostet, erklären wir in wenigen Schritten. Grundlage dafür ist eine Übersicht der Frankfurter Börse gewesen.

(Foto: Getty Images)
Das Depot
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Um an der Börse mitmachen zu können, müssen Sie ein Depot bei einer klassischen Bank oder einem Discountbroker eröffnen. Dabei können Leistungen, Konditionen und Gebühren sehr unterschiedlich sein – je nachdem, wie Sie das Depot nutzen möchten. Daher lohnt sich vorab ein genauer Vergleich der Angebote.

(Foto: Getty Images)
Was kostet es?
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Zur Orientierung finden sich im Netz etliche Broker-Vergleiche. Häufig sind Depots bei klassischen Banken teurer als bei Discountbrokern; was unter anderem daran liegt, dass Letztere keine Beratung anbieten und auch keine Filialen haben. Angebracht kann eine Bankberatung aber durchaus sein, wenn Sie eine hohe Summe über mehrere Jahre anlegen wollen. Achten Sie bei kostenlosen Depots aber genau aufs Kleingedruckte: die Verwaltungsgebühren sind häufig nur dann günstig, wenn auch regelmäßig gehandelt wird. Andernfalls können zusätzliche Kosten anfallen.

(Foto: Getty Images)
Wie wird das Depot aktiviert?
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Keine Panik, geht alles ganz einfach. Wenn Sie ein Depot bei einem Online-Broker eröffnet und alle Daten im Anmeldeformular ausgefüllt haben, müssen Sie sich danach mit Ihrem Personalausweis über eine Postfiliale identifizieren. Sonst könnte sich ja jemand anderes einfach in Ihrem Namen anmelden. Hat der Postbeamte ihre Identität geprüft und ihr ausgedrucktes Anmelde-Formular unterschrieben, senden Sie die Unterlagen per Post zur Depotbank Ihrer Wahl. Die Zugangsdaten für Ihr eigenes Online-Depot liegen dann nach ein paar Tagen in Ihrem Briefkasten.

(Foto: Getty Images)
Welcher Risikotyp?
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Bei der Depot-Eröffnung werden Sie auch nach Ihrer Börsenerfahrung gefragt; das ist gesetzlich vorgeschrieben und im Wertpapierhandelsgesetzt verankert. Schließlich ist der Handel mit Wertpapieren immer mit Risiken verbunden, über die Sie aufgeklärt werden müssen. Die Depotbank überträgt durch dieses Prozedere die Haftung auf ihre Kunden. Es gibt auch Broker, die bei jeder Transaktion noch mal gesondert auf ein mögliches Risiko hinweisen.

(Foto: Getty Images)
Was kaufen?
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Für Börsenneulinge, die über einen längeren Zeitraum in einer Anlage investiert bleiben wollen, kann sich ein Aktienfonds anbieten, bei dem sogenannte Fondsmanager die konkrete Auswahl der Aktien übernehmen – dafür aber auch für ihre Leistungen eine Gebühr berechnen. Umgehen lässt sich das, wenn man in Indexfonds (ETFs) investiert, die einzelne Aktienindizes abbilden und deren Kursentwicklung unmittelbar folgen. Eine einzelne Aktie bietet sich dann an, wenn sie sich „ein Stück von Unternehmen x“ kaufen möchten. Dann sind Sie als Aktionär an dem Unternehmen beteiligt, werden zu den Hauptversammlungen eingeladen und Jahr für Jahr mit einer Dividende am Konzerngewinn beteiligt.

(Foto: Getty Images)
Wie teuer ist das Handeln?
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Die sogenannten Order-Kosten können von Bank zu Bank und von Broker zu Broker stark schwanken. Überlegen Sie also gut, wie oft Sie handeln wollen und wie groß die Aufträge jeweils sind – gerade bei kleinen Auftragsgrößen können Mindestgebühren schnell zu Buche schlagen. Auch hier bieten die Broker-Vergleiche im Netz eine gute Übersicht, welcher Anbieter für welche Situationen der Günstigste ist.

(Foto: Getty Images)


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