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Marktbericht

Dax-Tafel an der Börse in Frankfurt.

(Foto: dpa)

Dax aktuell Dax schließt 0,8 Prozent schwächer

Chinas Reaktion auf Trumps Importzölle ließen heute die Anleger verkaufen. Der Leitindex schließt am Abend 0,8 Prozent im Minus.
Update: 03.04.2018 - 17:50 Uhr 2 Kommentare

FrankfurtDer Dax musste am Dienstag nach Ostern einmal mehr um die 12.000 Punkte kämpfen - konnte sie zuletzt aber verteidigen. Sorgen vor einem weiter schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China drückten den Leitindex am Vormittag bis auf 11.913 Punkte. Dann aber zeigte er sich etwas davon erholt, weil sich auch an den US-Börsen eine Stabilisierung abzeichnete. Der Leitindex schloss 0,8 Prozent im Minus bei 12.002 Punkten.

Als wichtigster Grund für die Verluste gilt, dass China als Reaktion auf die von den USA verhängten Zölle einige US-Einfuhren mit höheren Abgaben belegen will. Die Auswirkungen davon gelten zwar als nicht übermäßig groß, nährten aber die Sorgen von einer weiteren Zuspitzung des Handelsstreits.

Der MDax der mittelgroßen Werte fiel am Dienstag um etwa einen Prozent auf 25.337 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax 1,1 Prozent auf 2465 Zähler einbüßte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,3 Prozent auf 3351 Zähler bergab.

Verluste wachsen rasant – Tech-Werte setzen Dax unter Druck

Der Rutsch der US-Technologiewerte machte sich auch bei europäischen Branchenvertretern negativ bemerkbar. Im Halbleiterbereich sorgte ein Bericht für Verkaufsdruck, wonach Apple von 2020 an eigene Prozessoren in seinen Mac-Computern einsetzen will.

Im Dax wurden die Infineon-Papiere mit etwa zwei Prozent Minus in Mitleidenschaft gezogen. Im TecDax setzten die Aktien des Chipherstellers Dialog Semiconductor ihre jüngste Talfahrt nochmals um 3,5 Prozent fort. Sie erreichten ihr tiefstes Niveau seit 2014.

Die Aktien der Deutschen Bank blieben am Dienstag mit etwa 1,5 Prozent auf Talfahrt. Bei dem Bankhaus reißen die Diskussionen um den Chef nicht ab. Die Unsicherheiten haben die Aktien seit Jahresbeginn in etwa ein Drittel an Wert gekostet. Mit dem neuerlichen Abschlag nähern sich die Papiere ihrem tiefsten Stand seit November 2016.

Bergauf geht es derzeit für den italienischen Medienkonzern Mediaset von Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi. Anleger steigen in der Hoffnung auf einen nahenden Verkauf der kriselnden Pay-TV-Sparte ein. Die Aktien stiegen am Dienstag um bis zu 8,3 Prozent. Genährt wurden die Spekulationen Börsianern zufolge von der angekündigten Kooperation mit der Italien-Sparte des britischen Bezahlfernseh-Senders Sky. Im Rahmen des Abkommens vermarkten die Unternehmen Filme und Serien auf ihren Kanälen gemeinsam.

Mediaset wollte sein Pay-TV-Geschäft 2016 an den französischen Konzern Vivendi verkaufen. Der Deal platzte allerdings und sorgt seither für Streit zwischen den beiden Unternehmen.

Die Wall Street eröffnete erholt. Der Dow Jones startete im Plus - zum Handelsstart stieg er um 0,5 Prozent auf 23.766 Punkte. Der S&P500 und der Nasdaq-Composite legten 0,5 und 0,8 Prozent zu. Im Fokus stand das Börsendebüt von Spotify. Der weltgrößte Musikstreaming-Dienst ging zeitlich mit der Eröffnung der New Yorker Börse über eine Direktplatzierung an die Börse.

Drohende Verluste: „Der Dax-Einbruch ist ein alarmierendes Warnsignal“

Nach Einschätzung von UBS Wealth Management wird sich der Sturm, der die US-Aktien am Montag mit ziemlicher Wucht traf, so bald nicht legen. Die schwer zu erratenden Aussichten, was die Regierung von Präsident Donald Trump als nächstes tun wird, halten die Märkte in Atem, schreiben Mike Ryan, Chief Investment Officer für Amerika im globalen Wealth Management der Bank, und David Lefkowitz, leitender Aktienstratege für Amerika, in einer Mitteilung an Kunden. Das gelte vor allem für den Welthandel.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Mittag 0,9 Prozent tiefer bei 21.200 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,5 Prozent nach auf 1699 Zähler. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,6 Prozent.

Hier geht es zur Seite mit dem Dax-Kurs, hier gibt es die aktuellen Tops & Flops im Dax. Aktuelle Leerverkäufe von Investoren finden Sie in unserer Datenbank zu Leerverkäufen.

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2 Kommentare zu "Dax aktuell: Dax schließt 0,8 Prozent schwächer"

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  • https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschafts-news-china-verhaengt-angedrohte-strafzoelle-auf-128-us-produkte_id_8697149.html

    +++ Wirtschafts-News +++
    China verhängt angedrohte Strafzölle auf 128 US-Produkte

    Amazon und Teslagingen hingegen mit einem Verlust von jeweils etwas mehr als fünf Prozent aus dem Handel. US-Präsident Donald Trumphatte am Wochenende in seiner öffentlichen Attacke gegen den Handelsriesen nachgelegt. Ein Aprilscherz von Elon Musk wurde von einigen Anlegern offenbar als Omen betrachtet. Der Chef des Elektroauto-Herstellers hatte die Pleite seines Unternehmens verkündet.
    …............................................

    Als FÜHRUNGSKRAFT hat man GRÜNDLICHER die FOLGEN vorher zu überlegen !!!!!

    Wenn also ein Herr Elon Musk seine eigene Aktien in den Keller schickt,
    DANN HÄTTE ER VORHER GELDER BEREIT STELLEN MÜSSEN UM SEINE EIGENE AKTIEN AUFKAUFEN ZU LASSEN, um dann nach dem zweiten April wenn die Aktien plötzlich wieder steigen … MINDESTENS EINE MILLIARDE DOLLAR ZU MACHEN !
    Alles andere ist Seelischer Armutszeugnisses !!!
    Und machte für andere in der Zukunft das Geschäft kaputt daß nicht einmal ein WIEDEKING mit VW & PORSCHE je beherrschte !
    Weshalb die VW Aktie dann auf 1200 EURO stieg !
    Man sagt auch daß der der keine Zähnen zum beißen hat die Nüsse bekommt die andere mit Zähnen nie bekommen !
    Dies ist eine kleine Lektion für alle Zocker Weltweit auf dem Aktien Parkett !

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/kursrutsch-am-us-aktienmarkt-albert-edwards-warnt-riechen-sie-schon-den-ekelhaften-geruch-von-rezession_id_8702828.html
    Kursrutsch am US-Aktienmarkt
    Albert Edwards warnt: „Riechen Sie schon den ekelhaften Geruch von Rezession?"

    ...........................

    Rezession gibt es am aller wenigsten im USA !!!

    Rezession besteht nur in Europa seit mehr als 10 Jahren, nur daß niemanden es so benennen will UM NICHT DER EU-POLITIK AUS BRÜSSEL INKOMPETENZ & VERSAGEN ZU BESCHEINIGEN !

    EU MUSS WEG, EXIT-REFERENDUM FÜR ALLE !

  • Aus handelsblatt.com/my/finanzen/maerkte/aktien/insiderbarometer-topmanager-greifen-bei-aktien-ihrer-eigenen-firmen-wieder-zu/21127592.html:

    „Das ist ein gutes Zeichen.“

    Selbstvertrauen ist immer gut.

    Das gilt übrigens für jeden.