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Was für ein starker Auftritt: Der Dax hat ein neues Jahreshoch erreicht und zeigte keine Spur von Schwäche. Welche neuen Kursziele der Index nun ansteuern dürfte.

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  • - Fortsetzung -

    Bis ca. Weihnachten sahen wir also einen massiven Deflationsschock, und zwar eine fast reine Asset-Deflation, während es bei Güter- und Dienstleistungspreisen sogar zu Teuerungen gekommen ist (weil Inflation eben NICHT Teuerung ist - und Deflation NICHT sinkende Preise). Bei einer Kontraktion des Geldangebotes fehlt also im System schlicht und ergreifend Liquidität - also werden fast ALLE Assets zu "Geld" gemacht (und zwar vorzugsweise zu USD, da WeltleiDwährung).
    Abverkauft wurden u.a. Kryptowährungen, Rohstoffe, Edelmetalle und natürlich auch Aktien.
    Dann hat sich Mr. Donald Trump jedoch den FED-Vorsitzenden Powell kräftig zur Brust genommen - mit der Folge, dass dieser von seinem deflatorischen "QT" abgerückt ist: Reduzierung der Bilanzsumme wird beendet, weitere Zinserhöhungen erst wieder am St. Nimmerleinstag. In Euroland gibt es laut Draghi ebenfalls Zinserhöhungen erst wieder am St. Nimmerleinstag.
    Das hat nach Weihnachten die Börsen (und insbesondere die amerikanischen Aktien) wieder nach oben getrieben.
    Dennoch haben wir zumindest in Euroland de facto bereits Rezession - und meiner bescheidenen Meinung nach werden sich die (europäischen) Aktienkurse daher auch demnächst wieder südwärts wenden.

  • @ Edelgard Kah

    Glauben Sie daher lieber einem Anhänger der Austrian Economics. ;-))
    Aus meinem Kommentar von Weihnachten:

    "Wir wissen daher natürlich auch, was Geld ist, und was nicht Geld ist. Wir wissen, was Inflation ist, nämlich eine Ausweitung des Geldangebotes, und was nicht, nämlich Teuerung. Wir wissen, was Deflation ist, nämlich eine Kontraktion des Geldangebotes, und was nicht, nämlich sinkende Preise, und dass es unter echter Deflation sogar zu steigenden Preisen / Teuerung kommen kann – wie aktuell. Wir wissen, wie in diesem System Liquidität entsteht, und wie sie wieder vernichtet wird. Und daher können wir auch Liquiditätsveränderungen im Gesamtsystem messen. Relativ präzise sogar. (...)
    Was ist denn aber jetzt die eigentliche Ursache für diese Deflationslawine?
    Nun, auch diese Antwort werden Sie nicht erwartet haben: die sozialistisch-zentralplanerischen Zentralbanken haben zuletzt schlicht und ergreifend nicht mehr genügend „Geld“ gedruckt , um das System am Leben erhalten zu können – insbesondere die Fed nicht.
    Über das „warum nicht?“ dürfen sich die „Experten“ gerne den Kopf zerbrechen; (...) möglicherweise sabotieren die Hintermänner der Fed auch absichtlich Trumps Wirtschaftspolitik mit ihrem „Quantitative Tightening“ (was eben nichts anderes bedeutet als eine Verringerung des Geldangebotes) - aber schaufeln dadurch gleichzeitig das Grab für die Weltwirtschaft."

    -> Bis ca. Weihnachten letzten Jahres sahen wir massive ECHTE DEFLATION, d.h. eine Kontraktion des Geldangebotes, verursacht insbesondere durch die amerikanische Fed ( "QT" = Reduzierung der Bilanzsumme = Reduzierung des Geldangebotes). Unter "normalen" Bedingungen würde die Kreditgeldschöpfung der Geschäftsbanken, der sogenannte "Kreditmultiplikator", eine (geringe) Reduzierung der Bilanzsumme der Notenbanken überkompensieren. Dieser "Kreditmultiplikator" ist jedoch weitgehend zusammengebrochen (die Erklärung dafür erfordert viel Geldtheorie und würde hier den Rahmen sprengen).

  • Sehr geehrte Herren Redakteure,

    reden wir einmal über Tatarenmeldungen. Für das Ende des Jahres 2018 hatten die meisten Banken DAX-Stände von deutlich über 14 000 Punkten erwartet. Tatsächlich geworden sind es dann 10 559 Punkte. Also statt 15 Prozent Plus 18 Prozent Minus. Macht ja nichts. Die Herren "Experten" haben eine Lizenz zum Schwadronieren und machen einfach damit weiter.
    Dann der Bärenmarkt. Die meisten Charttechniker hatten im Visier, er würde uns in ungeahnte Tiefen führen. So um die 9 300 Punkte meinte ein besonders berühmter Zeitgenosse. Tatsächlich lag das low dann aber nur bei 10 200 Punkten. Also wieder nur Fahrkarten.
    Danach ging es wieder aufwärts. Aber bis 11 700 Punkte (1 500 Punkte lang) angeblich in einem "Bärenmarkt", in dem man besser nicht investiert. Aber in Wahrheit erlebten wir einen hundsgewöhnlichen Anstieg und die Bärenmarktwarnung führte nur zu entgangenen Gewinnen. Danke, liebe "Experten".

    Und heute? Heute schwenken Sie plötzlich um. Erklären ohne neue Nachrichten Konjunkturpessimismus zum Schnee von gestern. Und dass es gefährlich ist, zu wenig Aktien zu besitzen. Weiter so. Wir vertrauen Ihnen. Treiben Sie weiter jeden Tag eine Sau durchs Dorf.

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