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Dax aktuell Dax schließt im Minus – Springer-Titel steigen um mehr als elf Prozent

Der Dax notierte am Mittwoch in der Verlustzone. Adidas-Aktien gerieten unter Druck, weil 1,37 Millionen Papiere verkauft werden sollen.
Update: 12.06.2019 - 17:52 Uhr Kommentieren
Quelle: Bloomberg
Börsenparkett Frankfurt
(Foto: Bloomberg)

FrankfurtAm Mittwoch hat der Dax seine jüngste Erholung nicht fortsetzen können. Zum Handelsende lag der deutsche Leitindex 0,3 Prozent im Minus bei 12.116 Punkten. Am Dienstag war der Dax 0,9 Prozent fester bei 12.156 Punkten aus dem Handel gegangen. Damit befreite sich das Börsenbarometer aus seinem seit Anfang Mai vorherrschenden Abwärtstrend. Anfang Mai erreichte der Leitindex mit 12.436 Zählern ein neues Jahreshoch. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, denn der Juni gilt eigentlich als besonders schwacher Börsenmonat.

Doch diesmal hat der deutsche Leitindex vom Monatsanfang mehr als 350 Punkte zugelegt und liegt im Juni mehr drei Prozent im Plus. Dabei war es ein aus charttechnischer Sicht ein klares Schwächesignal, als der Dax Ende Mai unter 11.850 Zähler gefallen war. Doch weitere Verkäufe blieben anschließend aus, stattdessen drehte der Dax nach oben und verließ am Dienstag letztendlich den Abwärtstrend.

Mit dieser Entwicklung haben sich die Vorzeichen umgekehrt: Der deutsche Leitindex liegt jetzt über dem Monatsdurchschnittskurs – ein derartiger Richtungswechsel gilt als besonders starkes Kaufsignal.

Stephan Heibel, Geschäftsführer des Analysehauses Animusx, kann sich ebenfalls vorstellen, dass die Kurse in den Sommerwochen bei dünnem Handelsvolumen durchaus noch anziehen – allerdings könnte es auch noch einige turbulente Tage am Aktienmarkt geben. „Aber einen heftigen Ausverkauf schließe ich aus, dafür sind die Anleger inzwischen zu defensiv positioniert“, erläutert der Experte im jüngsten Dax-Sentiment des Handelsblatts. Angesichts der sehr niedrigen Investitionsquote hätten sich viele Anleger auf deutlich fallende Notierungen an den Märkten vorbereitet.

Einzelwerte im Fokus

Springer: Bei den Unternehmen stach Axel Springer mit einem Kursplus von rund 11,5 Prozent heraus. Der Finanzinvestor KKR bietet den Minderheitseignern des Verlagshauses 63 Euro je Aktie. Die Offerte werde sicher angenommen, sagte Analyst Ian Whittaker von der Investmentbank Liberum voraus. Die parallel dazu veröffentlichte Prognose-Senkung kratze allerdings am Image des Online-Anzeigengeschäfts als Rettungsanker der Medienbranche. Gleichzeitig schüre sie aber Spekulationen auf weitere Fusionen in diesem Bereich.

Adidas: Der belgische Großaktionär Groupe Bruxelles Lambert (GBL) will offenbar einen Teil seiner Adidas-Aktien versilbern. Händlern zufolge bietet die Beteiligungsfirma des verstorbenen belgischen Milliardärs Albert Frere 1,37 Millionen Papiere des Sportartikel-Herstellers zu je 257,75 Euro an. An der Börse verbilligten sich die Titel, die am Dienstag ein Rekordhoch von 268,35 Euro markiert hatten, zunächst um bis zu 2,7 Prozent. Zum Handelsende lagen die Papiere rund zwei Prozent im Minus.

Beiersdorf: Aktien von Beiersdorf erreichten mit 107,50 Euro einen weiteren Höchststand und gingen mit einem Plus von 1,2 Prozent aus dem Handel. Im bisherigen Jahresverlauf zählen die Papiere mit einem Kursgewinn von fast 17 Prozent zu den Top Ten im deutschen Leitindex.

Nordex: Papiere von Nordex profitierten mit einem Kursplus von 2,4 Prozent von der weiter starken Auftragslage. Nach einer Order aus Polen am Vortag konnte der Hersteller von Windkraftanlagen nun eine Bestellung aus Spanien melden.

Klöckner & Co: Eine Kaufempfehlung trieb die Papiere des Stahlhändlers Klöckner & Co zwischenzeitlich um drei Prozent an, lagen zum Handelsende aber ein Prozent im Minus.

Analystencheck: Lampe sieht Gewinnchance bei Bayer

Die Experten des Bankhauses Lampe senken zwar ihr Kursziel für die Bayer-Aktie, sehen aber dennoch eine massive Gewinnchance. Die Investoren seien nach den Klagen wegen des von Monsanto entwickelten Unkrautvernichters Glyphosat sehr enttäuscht über die Kursverluste. Vor dem Hintergrund jedoch könne sich die Stimmung leicht verbessern, vor allem dann, wenn sich der Anlegerblick auf das kommende Geschäftsjahr richte.

Mit Agenturmaterial.

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