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Dax aktuell Dax schließt im Plus – und knackt die Marke von 15.600 Punkten

Der Deutsche Leitindex überwindet zum Wochenende nach vielen Anläufen die Marke von 15.600 Punkten. Die neue Richtung könnte der Dax umso dynamischer einschlagen.
25.06.2021 Update: 25.06.2021 - 18:06 Uhr Kommentieren
Dax aktuell: Mögliche Einigung im Handelsstreit stützt den Dax Quelle: dpa
Dax-Kurve im Handelssaal in Frankfurt

Die Frankfurter Benchmark hat in diesem Jahr bereits mehrfach eine neue Bestmarke erreicht.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Dax ist zum Wochenende 0,1 Prozent höher bei 15.608 Zählern aus dem Handel gegangen. Nachdem deutsche Leitindex Dax nachmittag bei 15.584 Punkte stagnierte, knackte er kurz vor Börsenschluss doch noch die Marke von 15.600 Punkten. Am Donnerstag hatte das Frankfurter Börsenbarometer noch 0,9 Prozent zugelegt auf 15.589 Zähler. Auf Wochensicht legte der Index 1,4 Prozent zu – trotz des Rücksetzers vom Mittwoch.

Der heutige Handelstag durchbricht damit das bisherige Phänomen der laufenden Dax-Rally: Immer wieder setzten bei 15.589 Punkten Gewinnmitnahmen ein. Auf dem Niveau von 15.533 Zählern wurde wiederum gekauft – eine Handelsspanne von lediglich 64 Punkten. Dieses Muster gab es zuletzt mehrfach. Es spricht gegen Überzeugungskäufe.

„Einerseits zeigt sich seit geraumer Zeit, dass der Spielraum auf der Oberseite ausgereizt zu sein scheint, andererseits werden zwischenzeitliche Rücksetzer zügig wieder aufgeholt“, kommentieren die Analysten der Helaba. „Insofern gilt es, abzuwarten, bis konkrete Handelssignale entstehen. Sobald sie auftreten, ist damit zu rechnen, dass diese mit hoher Dynamik umgesetzt werden.“

Chartanalyst Martin Utschneider von Donner und Reuschel bewertet die Aussichten mittel- bis langfristig weiterhin positiv. Sein Kursziel für den Dax liegt auf Zwölf-Monatssicht bei 16.200 Zählern.

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    Grundsätzlich ist die Stimmung am Markt weiterhin positiv. Ein Grund: Die Inflationsängste sind wieder in den Hintergrund gerückt. Ablesbar ist das am Goldpreis, der aktuell bei 1779 Dollar pro Feinunze liegt.

    Gold gilt als Absicherung gegen Inflation. Der Preis ist im Juni um mehr als sechs Prozent gefallen, im Vergleich zum Jahreshoch von Anfang Januar sogar um knapp neun Prozent.

    Anleger folgen beim Thema Inflation der Notenbank

    Die Anleger folgen offensichtlich mehrheitlich den Argumentation den Notenbanken. Diese wiederholen mantraartig, dass die aktuellen Inflationsraten von zuletzt fünf Prozent in den USA und 2,0 Prozent im Euro-Raum nur vorübergehend sind. Sie verweisen auf Sondereffekte.

    Allerdings ist diese Meinung umstritten. So sagte Allianz-Chefökonom Mohamed El-Erian in eine Interview bei CNN: „Ich verstehe nicht, woher dieses Vertrauen kommt, dass die Inflation vorübergehend sein wird. Ich würde es vorziehen, dass Zentralbanker aufgeschlossener sind. Aber sie sind absolut von ihrer Meinung überzeugt.“

    Zumindest auf die Kauflaune der US-Amerikaner haben die steigenden Preise bereits Einfluss, wie Daten des US-Handelsministeriums vom Freitag zeigen. Demnach stagnierten die Konsumausgaben im Mai zum Vormonat. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent gerechnet, nach einem Plus von revidiert 0,9 Prozent im April. Die persönlichen Einkommen der Amerikaner sanken im Mai zugleich um 2,0 Prozent, nach einem kräftigen Rückgang von 13,1 Prozent im Vormonat.

    Ausgeprägter ist die Kauflaune bei den deutschen Verbrauchern, wie der ebenfalls am Freitag veröffentlichte GfK-Index zeigt. Die Nürnberger Marktforscher sagen in ihrem Konsumklima-Barometer für Juli einen Anstieg um 6,6 auf minus 0,3 Punkte voraus. Von Reuters befragte Experten hatten nur mit einem Zuwachs auf minus 4,0 Zähler gerechnet. „Wir lassen den Lockdown mehr und mehr hinter uns“, sagte GfK-Fachmann Rolf Bürkl.

    Einzelwerte im Fokus

    Deutsche Post: Enttäuschende Gesamtjahresziele des US-Rivalen FedEx setzen der Deutschen Post zu. Die Aktien des Brief- und Paketzustellers fielen um 0,86 Prozent auf 57,81 Euro.

    Adidas und Puma: Überraschend starke Geschäftszahlen des US-Rivalen Nike ermuntern Anleger zum Einstieg bei Adidas und Puma. Die Aktien der beiden deutschen Sportartikel-Hersteller stiegen um 6,44 beziehungsweise rund 2,03 Prozent.

    Hornbach: Die Aktien der Hornbach Holding wurden nach einem wechselhaftem Start um 19,22 Prozent nach oben katapultiert. Der Grund dafür war ein überraschend starkes Auftaktquartal. Der Trend zu Gartenarbeit und Heimwerken in der Corona-Pandemie sorgte für einen Umsatzanstieg um 6,4 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro, wie die Hornbach Holding am Freitag mitteilte.

    K+S: Schwer unter Druck standen die Aktien von K+S, die im MDax um 4,74 Prozent abrutschten. Sie scheinen damit nach einem bislang sehr gutem Lauf in diesen Jahr wieder in den Korrekturmodus umzuschwenken, heißt es am Markt.

    Hier geht es zur Seite mit dem Dax-Kurs, hier gibt es die aktuellen Tops & Flops im Dax.

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