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Dax aktuell Dax schließt wieder über 11.000 Punkten – Wirecard-Aktie erholt sich leicht

Der deutsche Leitindex hat am Montag die 11.000-Punkte-Marke durchbrochen. Auch für die Wirecard-Aktie ging es nach dem jüngsten Kurssturz wieder bergauf.
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Dax aktuell: Dax startet leicht im Plus in neue Börsenwoche Quelle: dpa
Bulle und Bär an der Frankfurter Börse

Der Dax schloss rund ein Prozent höher bei 11.014 Punkten.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDer Dax hat am Montag die Marke von 11.000 Punkten zurückerobert. Der Dax schloss rund ein Prozent höher bei 11.015 Punkten. Beim MDax als Index für die mittelgroßen Unternehmen gab es ein Plus von 1,23 Prozent auf 23.491 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um rund ein Prozent.

In den USA starteten die großen Indizes am Montag nach optimistischen Äußerungen von Donald Trumps Beraterin zum US-chinesischen Handelsstreit zunächst im Plus, notierten dann aber kaum verändert.

Am Donnerstag wird eine US-Delegation mit dem Finanzminister Steven Mnuchin und dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer zu zweitägigen Gesprächen nach Peking reisen.

Die Augen vieler Anleger waren am heutigen Montag erneut auf Wirecard gerichtet. Die Aktie erholte sich und notierte zum Handelsschluss rund 6,5 Prozent höher als am vergangenen Freitag. In der vergangenen Woche hatte der Kursverfall beim Zahlungsdienstleister immer drastischere Formen angenommen. An vier der vergangenen acht Handelstage ist die Aktie im zweistelligen Bereich eingebrochen – in der Spitze wurden beinahe zehn Milliarden Euro an Börsenwert vernichtet.

Einzelwerte im Überblick

Wirecard: Zum Handelsschluss notierte die Aktie mehr als sechs Prozent im Plus und notierte wieder über der Marke von 100 Euro. Am Freitag war die Aktie 12,5 Prozent im Minus bei 96,86 Euro aus dem Handel gegangen, zeitweise war sie um mehr als 20 Prozent eingebrochen.

Leoni: Die Aktie des im SDax notierten Autozulieferers Leoni notierte am Montagmittag zeitweise erneut knapp fünf Prozent im Minus, schloss dann aber 1,55 Prozent im Minus. Am vergangenen Freitag war das Papier um 32 Prozent eingebrochen, nachdem Leoni seine Jahresziele verfehlt und die Dividende eingestrichen hatte.

Deutsche Post: Zweitgrößter Gewinner nach Wirecard waren am Montag die Titel der Deutschen Post mit plus 2,45 Prozent. Laut einem Bericht der „FAZ“ wird die geplante Erhöhung des Briefportos zwar auf den Sommer verschoben, könnte dafür aber stärker ausfallen als bisher erwartet.

Deutsche Bank: Am Mittagabend notierte die Aktie der Deutschen Bank 2,4 Prozent im Plus. DWS-Chef Asoka Wöhrmann will die Deutsche Bank- Tochter DWS Bank schlanker aufstellen. „Die Treppe wird von oben gefegt“, sagte er im Interview.

Das sagt die Charttechnik

Anlegern sollte klar sein: Die Hoffnungen auf ein Ende des Bärenmarktes sind vorläufig zerstört. Dazu hätte der Dax über 11.800 Punkte steigen müssen, was nach dem Handel am Donnerstag aber in weiter Ferne liegt.

Mit dem Rutsch des Dax unter die wichtige Marke bei 11.276 Zählern, beschleunigte sich gestern die Abwärtsbewegung. Nach Meinung der technischen Analysten der Helaba muss damit gerechnet werden,  dass der kurzfristige Verkaufsdruck weiter zunimmt.

Die entscheidende Marke für die kommenden Handelstage ist das bisherige Zwei-Jahres-Tief bei 10.279 Zählern von Ende Dezember 2018. Kurse darunter würden den mehrmonatigen Abwärtstrend bestätigen und vermutlich schnell für vierstellige Kurse beim Dax sorgen.

Doch zunächst gibt es nach Meinung der HSBC-Charttechniker eine ebenso breite wie solide Unterstützung zwischen etwa 10.935 und 11.000 Punkten. Dort verlaufen unter anderem die mittelfristig bedeutsame, inzwischen wieder steigende 38-Tage-Linie.

Analystencheck: Goldman Sachs hält Symrise-Aktie auf „Neutral“

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie des Aromenherstellers Symrise auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 73,50 Euro belassen. Sie habe ihr Bewertungsmodell an die durch eine Kapitalerhöhung nach einem Zukauf gestiegene Aktienzahl angepasst, schrieb Analystin Theodora Lee Joseph in einer am Freitag vorliegenden Studie. Dadurch sänken ihre Gewinnschätzungen je Aktie (EPS). Zusätzliche Umsätze durch die Transaktion berücksichtige sie vor Abschluss der Transaktion noch nicht. Laut Handelsblatt Analystencheck empfehlen elf Experten die Symrise-Aktie zum Kauf, 13 der Experten raten zum Verkauf. Die Aktie zu halten empfehlen 20 der Experten.

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