Dax aktuell Dax sinkt langsam ab

Am Freitagnachmittag zeigt sich der Dax wieder schwächer. Zuletzt notierte er 1.75 Prozent unter dem Vortageswert.
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Der Durchbruch erfolgt nach unten. Quelle: ap
Börse Frankfurt

Der Durchbruch erfolgt nach unten.

(Foto: ap)

FrankfurtDie Angst vor dem Ende der Geldschwemme der Notenbanken brockt Europas Aktienmärkten vor dem Wochenende erneut Kursverluste ein. Am Ende eines nervösen Handelstages stand mit 5,3 Prozent der größte Wochenverlust seit dem Crash der China-Börsen vor zwei Jahren. Der als Angstbarometer geltende Volatilitätsindex VStoxx kletterte am Freitag zeitweise auf den höchsten Stand seit dem Brexit-Votum im Juni 2016.

Dank des vorläufigen Endes im US-Haushaltsstreit hielt sich die Wall Street bis Handelsschluss in Europa im Plus, was den Rutsch des deutschen Leitindex Dax unter 12.000 Punkte verhinderte. Zeitweise hatte er nur noch rund drei Punkte über der psychologisch wichtigen Marke gelegen. Der Dax schloss 1,3 Prozent niedriger bei 12.107 Punkten. Der EuroStoxx50 fiel um 1,5 Prozent auf 3325 Zähler. Der Ausblick auf die kommende Woche bleibt ungewiss. „Auf dem Börsenparkett bleibt die Frage aber weiter unbeantwortet, ob es sich bei der aktuellen Entwicklung um die überfällige Korrektur handelt oder dies der Beginn eines nachhaltigen Abwärtstrends ist“, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader.

Ginge es an den US-Börsen nach dem Ausverkauf am Donnerstag aber weiter abwärts, könnten Investoren dort die schlimmsten Wochenverluste seit mehr als sechs Jahren blühen. Auslöser für den weltweiten Ausverkauf sind Befürchtungen, dass vor allem in den USA die Zinsen schneller steigen als bislang gedacht. Die Wirtschaft dort brummt, die Arbeitslosenzahlen sind niedrig und die Löhne wuchsen zuletzt so stark wie seit Jahren nicht mehr. „Mehr und mehr wird deutlich, dass die Notenbanken weltweit ihre Geldpolitik in Richtung Straffung ändern werden“, so Analyst Dirk Gojny von der National-Bank. Angeheizt worden seien die Spekulationen von der Bank of England, die trotz der Brexit-Risiken für die britische Wirtschaft die Zinsen schneller anheben will.

Auf den Verkaufslisten standen europaweit Aktien von Banken. Im Dax traf es Commerzbank am härtesten: die Papiere fielen um rund vier Prozent, Deutsche Bank gaben 2,2 Prozent nach. Gegen den Trend stemmten sich die Titel von Infineon mit einem Plus von 0,7 Prozent. Händler verwiesen auf steigende Übernahmespekulationen in der Chipindustrie. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass der US-Chipkonzern Broadcom die Offerte für den Konkurrenten Qualcomm fallenlasse und sich nach anderen Kaufgelegenheiten umschaue. Qualcomm hatte die erhöhte Offerte von Broadcom erneut abgelehnt.

Medienberichte über die geplante Einführung von Lieferdiensten des Online-Riesen Amazon drückten die Aktien von Logistikunternehmen nach unten. UPS und Fedex fielen jeweils um rund drei Prozent, Deutsche Post um 1,2 Prozent. Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge will Amazon einen Paketdienst für Firmen aufbauen.

Im SDax schlossen Puma rund ein Prozent höher bei 325 Euro. Der Sportartikelhersteller zahlt eine Sonderdividende in Höhe von 12,50 Euro je Aktie.

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  • M-U-T AG MESSGER.INH.O.N D M7U / DE000A0MSN11 AKT FRA 20,00 19,80 20,00 -1,20 -5,66% 200 19,35 20,00 11:34:10

    Jetzt ist die Aktie von 20Euro auf 20Euro gefallen, ein Minus von 1-,20Euro und -5,66%.
    Diese Börse ist ein Hit.

  • Eine besonders lustige Anzeige von der Frankfurter Börse.
    M-U-T AG MESSGER.INH.O.N D M7U / DE000A0MSN11 AKT FRA 19,35 19,80 20,00 -1,85 -8,72% — 19,35 19,35 08:07:04 R

    Man beachte die Aktie ist um -8,72% gefallen wobei sie laut Anzeige von von 19,35Euro auf
    19,80 Geld und 20Euro Brief gestiegen ist. Ein Minus von -1,85 Euro wird auch noch angezeigt. Das nennt sich Fake besonders wer daraufhin verkauft hat.

  • 90% sind doch bei Preisen von unter 10-11000 Punkten eingestiegen.Da sind die Verkäufe doch immer noch Gewinnmitnahmen

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