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Dax aktuell Deutsche Bank und Bayer legen zu – Dax schließt unverändert

Der Dax gibt seine Gewinne vom Vormittag wieder ab und schließt unverändert. Einen großen Gewinner bei den Einzelwerten gibt es trotzdem.
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Der Dax schließt am Donnerstag nach einem Zwischenhoch unverändert. Quelle: dpa
Deutsche Börse

Der Dax schließt am Donnerstag nach einem Zwischenhoch unverändert.

(Foto: dpa)

FrankfurtEigentlich kann es für Anleger im November nur besser werden. Mit Verlusten von über sechs Prozent bleibt vielen der vergangene Monat als schwarzer Oktober in Erinnerung. Die Verunsicherung an den Märkten ist aber nach wie vor sehr groß.

Am Donnerstag startete der Deutsche Aktienindex (Dax) zunächst mit deutlichen Kursgewinnen in den Tag – gab sie aber im Tagesverlauf weitgehend wieder ab. Er schloss mit 11.468 Punkten. Der Euro Stoxx 50 lag leicht im Plus mit 3.203 Punkten. Der Euro verteuerte sich auf 1,1390 Dollar. An der Wall Street legte der Leitindex Dow Jones zum Handelsstart rund 0,5 Prozent auf 25.290 Punkte zu. Auch Nasdaq und S&P 500 starteten im Plus.

An der Frankfurter Börse hatte zunächst die Aussicht auf Fortschritte bei den Brexit-Verhandlungen die Stimmung beflügelt. Das Pfund Sterling legte zeitweise 1,3 Prozent auf 1,2935 Dollar zu und steuerte damit auf den größten Tagesgewinn gegenüber der US-Währung seit einem Dreivierteljahr zu. Später dämpften jedoch pessimistischere Meldungen zu den Brexit-Verhandlungen die Stimmung.

Gespannt warteten Anleger auf die Zahlen des US-Technologiekonzerns Apple für das Ende September beendete vierte Geschäftsquartal, die dieser nach US-Börsenschluss veröffentlichen wollte. Die Technologieaktien gehörten im Oktober zu den größten Verlierern. Die Apple-Aktie hat sich allerdings im Vergleich zu anderen Technologiewerten wie etwa Amazon bisher vergleichsweise gut gehalten.

Am Freitag dürfte sich der Fokus der Anleger auf den US-Arbeitsmarktbericht für Oktober richten. Nach einem Rückgang im Vormonat liegt die Arbeitslosenquote in den USA bei 3,7 Prozent. Im September hatte der Hurrikan „Florence“ den Beschäftigungsaufbau beeinträchtigt.

Die US-Notenbank Federal Reserve glaubt, dass die zunehmende Knappheit von Arbeitskräften die Löhne und letztendlich auch die Inflation antreiben wird. Ein Indikator dafür ist die Entwicklung der durchschnittlichen Stundenlöhne, zu denen ebenfalls neue Daten veröffentlicht werden. Gute Arbeitsmarktzahlen und ein stärkerer Lohnanstieg könnten die Spekulationen anheizen, dass die Fed die Zinsen eventuell schneller anhebt als bisher geplant. Bislang geht die Notenbank von insgesamt vier Erhöhungen in diesem Jahr aus und drei weiteren Schritten 2019.

Blick auf Einzelwerte

Lufthansa: Nach schweren Verlusten am Dienstag hat sich der Aktienkurs der Airline am Donnerstag erholt und gehörte mit einem Kursplus von über sechs Prozent zu den größten Gewinnern im Dax.

Bayer: Bayer gehörte mit einem Plus von über zwei Prozent ebenfalls zu den Gewinnern, nachdem die Zulassung des Unkrautvernichters Dicamba in den USA bis Ende 2020 verlängert worden war. Bei einer Verzögerung oder gar einer Verweigerung der Zulassung hätten Landwirte keinen Grund mehr gehabt, Saatgut von Bayer zu kaufen, das gegen das Mittel resistent ist. Wichtig ist die Zulassung daher auch für die mittelfristigen Ziele von Bayer, die der Konzern im Dezember vorstellen will.

Deutsche Bank: Auch die Aktien der Deutschen Bank zählten mit einem Kursplus von rund drei Prozent zu den Favoriten. Der Einstieg des US-Hedgefonds Hudson Executive gab der jüngsten, zaghaften Erholung der Aktien von einem Rekordtief Schwung. Man habe in den vergangenen Monaten einen Anteil von 3,1 Prozent aufgebaut, erklärte der Fonds dem „Wall Street Journal“. Hudson steigt damit zu einem der fünf größten Aktionäre der Frankfurter auf, die den Einstieg in einer ersten Reaktion begrüßten.

BT: Bei den europäischen Aktien stach BT mit einem Anstieg von zeitweise gut elf Prozent heraus. Das ist das größte Kursplus seit fünfeinhalb Jahren. Der britische Telekomkonzern legte ein Halbjahresergebnis über den Markterwartungen vor und hob seine Ziele an.

Analystencheck

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für den Stahlkonzern Arcelor-Mittal nach Zahlen auf der „Conviction Buy List“ mit einem Kursziel von 35,50 Euro belassen. Das Unternehmen habe alles in allem eine durchwachsene Bilanz abgeliefert, hieß es in einer am Donnerstag vorgelegten Studie. Das operative Ergebnis (Ebitda) sei knapp unter den Konsensschätzungen ausgefallen.

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktien des Onlinenetzwerks Facebook von 175 auf 170 US-Dollar gesenkt, die Einstufung aber auf „overweight“ belassen.

Weitere Analysen finden Sie im Handelsblatt-Analystencheck.

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