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Dax aktuell Europas Börsen auf Überholspur – Deutsche Bank verliert

Angeführt von kräftigen Kursgewinnen der Autobauer haben die meisten europäischen Börsen am Montag zugelegt. Zu den Verlierern gehörte die Aktie der Deutschen Bank. Das Geldhaus solle effizienter werden, mahnt ein Investor.
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Optimistischer Start: US-Rekordrausch beflügelt weiterhin den Dax

FrankfurtEin schwächerer Euro und robuste Konjunkturdaten haben die Kursrally an den europäischen Börsen gestützt. Der Dax kletterte am Montag um 0,4 Prozent auf 13.367 Punkte. Im Handelsverlauf war er zeitweise nur noch rund 120 Zähler von seinem im November erreichten Rekordhoch entfernt.

Der TecDax stieg um rund ein Prozent auf 2.671 Zähler, während der MDax der 50 mittelgroßen Börsentitel kaum verändert schloss.

Der Euro Stoxx 50 gewann 0,3 Prozent auf 3616 Stellen. Unterstützung erhielten die heimischen Aktien vom nachgebenden Euro. Er verbilligte sich zeitweise auf 1,1976 Dollar und verbesserte damit die Wettbewerbschancen europäischer Firmen auf dem Weltmarkt.

Händler und Analysten sehen nun das Rekordhoch vom 7. November vergangenen Jahres bei 13.525,56 Punkten in unmittelbare Reichweite rücken. „Mit der positiven Stimmung an der Wall Street und der hohen Risikobereitschaft der Investoren sollte der Dax dieses auch zeitnah erreichen“, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader.

„Die verpasste Jahresendrally ist aus den Augen und somit aus dem Sinn der Börsianer“, sagte Timo Emden, Deutschland-Chef des Online-Brokers DailyFX. Genährt werde die Kauflaune der Investoren vom robusten weltweiten Wirtschaftsaufschwung, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Der Konjunkturoptimismus dränge die Tatsache, dass Aktien insbesondere in den USA bereits vergleichsweise teuer seien, in den Hintergrund. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte vergangene Woche erstmals die 25.000er-Marke überwunden und drei Tage in Folge einen Schlusskurs-Rekord erzielt.

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Bei den Einzelwerten steht erneut die Deutsche Bank im Rampenlicht. Die Ankündigung eines Verlustes für 2017 hatte den Aktienkurs am Freitagnachmittag um über fünf Prozent einbrechen lassen. Zum Handelsschluss lagen Deutsche-Bank-Titel am Montag rund ein Prozent im Minus, Commerzbank-Titel gaben 0,1 Prozent nach.

Der an der Deutschen Bank und der Commerzbank beteiligte Finanzinvestor Cerberus hat sich im Handelsblatt gegen eine Fusion der beiden Geldhäuser ausgesprochen. Die deutsche Volkswirtschaft biete genug Platz für zwei große Privatbanken, hatte Cerberus-Chef Stephen Feinberg Mitte Dezember in Gesprächen im Kanzleramt, im Finanzministerium, bei den Aufsichtsbehörden sowie den Banken gesagt. Deutsche Bank und Commerzbank sollten sich bei ihrer Neuausrichtung jedoch mehr anstrengen, forderte Feinberg. Beide Geldhäuser müssten deutlich schlanker und effektiver werden, sie seien noch zu komplex aufgestellt. Ihre Ziele seien zu wenig ambitioniert, sagte der Cerberus-Chef, wie das Handelsblatt berichtete.

Von Cerberus war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Finanzaufsicht Bafin lehnte eine Stellungnahme ab. Die Commerzbank äußere sich grundsätzlich nicht zu einzelnen Aktionären, sagte ein Banksprecherin.

Cerberus war im Sommer mit fünf Prozent bei der Commerzbank eingestiegen, seit November hält der Finanzinvestor auch drei Prozent an der Deutschen Bank. Zu seinen Plänen hielt sich Cerberus bislang bedeckt. Der Investor betonte in der Vergangenheit lediglich, man glaube an die Stärke des deutschen Bankensektors und der deutschen Wirtschaft insgesamt und habe sich deshalb zu der Beteiligung entschlossen.

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