Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dax am 19. März Leitindex büßt zum Wochenstart 1,4 Prozent ein

Zinssorgen und eine Datenaffäre belasten den Aktienmarkt: Der Dax rutscht ab und nähert sich wieder der Marke von 12.000 Punkten.
Kommentieren

„Schlechte Nachrichten“ – Dax startet mit Verlusten

Frankfurt/Düsseldorf Der Dax hat am Montag seiner jüngsten Erholung Tribut gezollt. Nach moderaten Anfangsverlusten ging es für den deutschen Leitindex schnell weiter bergab. Am Ende des Handelstages schloss die Frankfurter Benchmark 1,4 Prozent schwächer bei 12.217 Punkten.

Der Euro Stoxx 50 verlor 1,2 Prozent auf 3394 Zähler. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,08 Prozent auf 2651 Zähler ein. Etwas besser hielt sich hingegen der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen, der lediglich um 0,19 Prozent auf 25.578 Punkte nachgab.

Belastet wurden die europäischen Aktienmärkte vor allem durch anhaltende Zinsspekulationen in den USA und einen Absturz der Facebook-Aktie, die auf eine neue Datenaffäre reagierte. Facebook-Papiere stürzten über acht Prozent ab. Der Technologiewerteindex Nasdaq gab zwei Prozent nach.

Laut Medienberichten hat eine Datenanalysefirma private Informationen von über 50 Millionen Facebook-Nutzern für Wahlwerbung verwendet. Die Firma soll den Wahlkampf von Donald Trump 2016 unterstützt haben. Auch die andauernden Russland-Ermittlungen blieben im Fokus, nachdem am Wochenende ein von Trump scharf kritisierter ehemalige FBI-Vize-Chef entlassen worden war.

Daneben stellten sich die Anleger darauf ein, dass die US-Notenbank Fed am Mittwoch erneut an der Zinsschraube drehen wird. Analysten schlossen zudem nicht aus, dass der frischgebackene Fed-Chef Jerome Powell mehr Zinserhöhungen als bislang erwartet in Aussicht stellen könnte. Dass Powell erstmals im neuen Amt die Zinsen anhebt, gilt als sicher.

Aus dem Umfeld der EZB verlautete derweil, die Markterwartungen hinsichtlich einer ersten Zinsanhebung in der Euro-Zone im zweiten Quartal 2019 seien wohl stimmig. Die EZB will sich den Insidern zufolge angesichts des Handelskonflikts mit den USA die Entscheidung über die Zukunft ihres vor allem in Deutschland umstrittenen Anleihen-Kaufprogramms allerdings möglichst lange offenhalten.

Zu den größten Verlierern im Dax zählte Henkel mit einem Abschlag bis zu 5,6 Prozent. Damit steuerten die Papiere des Konsumgüterherstellers auf den größten Tagesverlust seit zweieinhalb Jahren zu. Wegen Lieferproblemen in Nordamerika äußerte sich das Unternehmen verhalten über den Geschäftsverlauf zum Jahresauftakt.

An ihrem zweiten Handelstag an der Börse legten die Aktien von Siemens Healthineers weiter zu und stiegen um 2,7 Prozent auf 31 Euro. Der Ausgabepreis hatte am Freitag bei 28 Euro gelegen.

Hier geht es zur Seite mit dem Dax-Kurs, hier gibt es die aktuellen Tops & Flops im Dax. Aktuelle Leerverkäufe von Investoren finden Sie in unserer Datenbank zu Leerverkäufen.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Dax am 19. März - Leitindex büßt zum Wochenstart 1,4 Prozent ein

0 Kommentare zu "Dax am 19. März: Leitindex büßt zum Wochenstart 1,4 Prozent ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote