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Dax am 22. August Dax beendet sehr ruhigen Handelstag ohne Kursplus

Der Dax pendelt den gesamten Mittwoch um die Vortagesmarke. Der Kursrutsch bei Continental zieht den Leitindex nach unten.
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Continental im Sturzflug – „Prognosen-Korrektur verschreckt Investoren“

Frankfurt/DüsseldorfNach seiner kleinen Erholung an den beiden ersten Wochentagen war der Dax auf dem besten Wege, seinen Kurs auch am Mittwoch fortzusetzen. Der Kursrutsch beim Autozulieferer Continental war allerdings so gravierend, dass der Leitindex seine gesamten Gewinne wieder hergeben musste.

Letztlich schloss der Dax unverändert bei 12.385 Punkten. Insgesamt war der Handelstag mehr als überschaubar: Die gesamte Handelsspanne betrug nur 0,5 Prozent. Ähnlich bei den Nebenwerten: Der MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen gewann 0,2 Prozent, der TecDax 0,3 Prozent. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 0,2 Prozent nach vorne.

Geldpolitische Termine bestimmen vorerst das weitere Marktgeschehen. Am Mittwochabend werden die Fed-Protokolle veröffentlicht, von denen sich Anleger Hinweise auf den weiteren Zeitplan bei US-Zinserhöhungen erhoffen. Auch das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole zieht Aufmerksamkeit auf sich, das am Donnerstag beginnt. Anleger erhofften sich davon neue Hinweise, wie die US-Zentralbank mögliche negative Auswirkungen des Handelsstreits einschätzt.

Am Rohstoffmarkt beschleunigte Erdöl seinen Preisanstieg. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 2,3 Prozent auf 74,31 Dollar je Barrel (159 Liter). Grund hierfür seien unter anderem Spekulationen auf geringere iranische Exporte wegen der US-Sanktionen gegen das Land, sagten Börsianer. Hinzu komme der überraschend starke Rückgang der US-Lagerbestände in der vergangenen Woche.

Einzelwerte im Fokus

Continental: Der Autozulieferer und Reifenhersteller muss wegen schwächerer Geschäfte und höherer Kosten erneut seine Prognose für das laufende Jahr kappen. Die Aktien brachen um über 14 Prozent ein auf zuletzt 160 Euro. Im MDax ließ die Conti-Warnung die Papiere der Wettbewerber Schaeffler, Leoni und Hella nicht kalt. Sie sackten zwischen 2 und 5 Prozent ab.

Händler hielten den herben Absturz für gerechtfertigt. „Viele Anleger waren noch zu optimistisch, vor allem weil das Management zuletzt keine Signale für eine weitere Prognosesenkung geliefert hatte“, sagte ein Händler in Frankfurt. Anfang August hatte der Konzern seinen Ausblick noch bekräftigt, den er im April gesenkt hatte.

Linde: Dagegen fiel das Minus von 1,5 Prozent bei den zum Umtausch eingereichten Linde-Aktien vergleichsweise glimpflich aus. Die Fusion der beiden Industriegasehersteller Linde und Praxair gerät wegen der Auflagen von Kartellwächtern zunehmend in Gefahr.

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