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Dax am Donnerstag Anleger halten sich zurück – Dax geht mit kleinem Plus aus dem Handel

Der deutsche Leitindex kommt am Donnerstag nicht so recht vom Fleck. Immerhin gelingt dem Dax ein kleiner Schritt nach vorn. Ein MDax-Wert hingegen bricht ein.
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Dax auf Jahreshoch – Anleger hoffen auf dauerhafte Erholung

FrankfurtSeit Monaten bestimmt der Handelsstreit zwischen den USA und China das Geschehen an den Märkten. Anleger agieren verunsichert angesichts der oft unklaren Situation – die Angst geht um, es könnte sich ein realer Handelskrieg entwickeln.

Positive Signale im Handelsstreit hatten die Kurse zuletzt immer mal wieder beflügelt. Nicht so am Donnerstag: Das Handelsvolumen war den gesamten Tag über vergleichsweise gering. Immerhin hielt sich der Dax in der Gewinnzone: Letztlich ging die Frankfurter Benchmark 0,2 Prozent fester bei 11.423 Punkten aus dem Handel.

Auf die Stimmung drückt neben schwachen Firmenbilanzen ein anderer Streitpunkt: eine mögliche Eskalation im Zollstreit zwischen der EU und den USA. US-Präsident Donald Trump erklärte bei einem Treffen mit Österreichs Kanzler Sebastian Kurz, seine Regierung prüfe Strafmaßnahmen, sollte kein Handelsabkommen mit der EU erzielt werden.

Die Aktien der Autobauer, die wegen der Zollandrohung in den vergangenen Tagen unter teils deutlichen Kursverlusten gelitten hatten, gehörten am Donnerstag dennoch zu den Gewinnern.

Nach Information von Insidern zeichnet sich in dem seit Monaten schwelenden Handelsstreit zwischen China und den USA ein Durchbruch ab. Es heißt, beide Länder wollen Umrisse einer Einigung skizzieren. Geplant seien Absichtserklärungen zu den Bereichen geistiges Eigentum, Dienstleistungen, Technologietransfer, Landwirtschaft und Währung, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

„Die Grundstimmung bei vielen Investoren rund um den Globus ist zwar offenbar positiv, aber sicher fühlen sie sich ihrer Sache nicht und so stehen viele Anleger eher dezent an der Seitenlinie und scheuen vor einer klaren Positionierung zurück“, sagte Marktanalyst Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank.

Bei den Nebenwerten waren sogar leichte Verluste zu beobachten. Der MDax der mittelgroßen Werte gab 0,4 Prozent nach, der Technologiewerte-Index TecDax sogar 0,6 Prozent. Marginal über dem Vortagesniveau notierte der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50.

Einzelwerte im Überblick

Wirecard: Der Zahlungsdienstleister steht an der Börse erneut unter Druck: Wirecard-Papiere notierten im Zuge der anhaltenden Anschuldigungen um eine mögliche Manipulation 3,5 Prozent tiefer und lagen damit am Dax-Ende.

Siltronic: Nach mehreren Gewinnwarnungen stürzten die Aktien des Siliziumscheiben-Herstellers aus München deutlich ab. Die im MDax notierten Papiere verloren neun Prozent auf 88,40 Euro.

UBS: Die Schweizer Großbank wehrt sich gegen das Urteil der französischen Justiz. Sie wirft dem Pariser Gericht gravierende Fehler vor. Die Aktie des Geldhauses verlor am Donnerstag erneut 1,3 Prozent.

Centrica: An der Börse in London enttäuschte der Energieversorger Centrica mit einer Gewinnwarnung. Die Aktien rauschten zeitweise um mehr als zwölf Prozent auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren ab.

Analystencheck

Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach Zahlen zum vierten Quartal auf „Buy“ mit einem Kursziel von 18,60 Euro belassen. Zwar habe sich das Deutschland-Geschäft etwas schwächer entwickelt, insgesamt seien die Resultate des Telekomkonzerns aber solide ausgefallen, schrieb Analyst Polo Tang in einer am Donnerstag vorliegenden Ersteinschätzung. Den Ausblick auf 2019 liege im Rahmen der Erwartungen.

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