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Dax am Montag Dax verliert mehr als 170 Punkte

Der Dax verzeichnete am Montag deutliche Verluste und rutschte zeitweise unter die Marke von 12.800 Punkten. Größter Verlierer war die VW-Aktie.
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Schwarzer Tag für Audi – Festnahme von Stadler lässt VW-Aktie abstürzen

FrankfurtDer Dax fällt am Montag zum Handelsschluss um 1,4 Prozent auf 12.834 Punkte und damit wieder deutlich unter die Marke von 13.000 Punkten. Besonders die Aktien von Volkswagen bauten nach der Verhaftung von Audi-Chef Rupert Stadler ihre Verluste aus und lagen zum Ende 3,1 Prozent im Minus. Damit waren sie größter Verlierer im deutschen Leitindex Dax. Alle 30 Dax-Werte lagen zum Handelsende im Minus.

Das Bekanntwerden des Haftbefehls hatte Volkswagen-Anleger verschreckt. „Das hat jetzt noch mal eine neue Qualität, und vor allem ausländische Anleger werden davon wachgerüttelt, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist“, sagte ein Händler.

Stadler wurde im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen der Manipulation von Dieselabgaswerten bei Audi-Fahrzeugen von der Staatsanwaltschaft vorläufig wegen Verdunklungsgefahr verhaftet. Bereits vergangene Woche wurde seine Privatwohnung durchsucht.

Adidas-Aktien verloren 2,6 Prozent. Dabei verwiesen Marktbeobachter auf die WM-Auftaktniederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Mexiko. Sollte das DFB-Team bereits nach der Vorrunde ausscheiden, drohten Absatzverluste vor allem auf dem Heimatmarkt.

Der Blick der Börsianer richtet sich auch auf die Fluggesellschaften. Die Lufthansa denkt über eine Übernahme des norwegischen Billigfliegers Norwegian nach. „Es steht eine weitere Konsolidierungswelle an. Das heißt, dass wir auch mit Norwegian in Kontakt stehen“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Ob eine Übernahme stattfinde, sei „eine Frage des strategischen Mehrwertes, des Preises und der wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten“. Die norwegische Gesellschaft gilt als Vorreiter für Billigflüge auf der Langstrecke. Die Lufthansa-Aktie verlor 0,8 Prozent.

Bei den Einzelwerten sind zudem Evotec und Sanofi im Fokus der Börsianer. Das Biotechnologieunternehmen Evotec und der französische Pharmakonzern Sanofi bringen ihr geplantes Gemeinschaftsunternehmen an den Start. Beide Konzerne hätten nun eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet, teilte Evotec am Montag in Hamburg mit. In dem Joint Venture soll nach Medikamenten gegen Infektionskrankheiten geforscht werden. Der Abschluss der Transaktion ist für die kommenden Wochen geplant, sie muss aber noch von den Aufsichtsbehörden in Frankreich genehmigt werden. Evotec-Aktien waren mit einem Plus von 2,9 Prozent größter Gewinner im Technologieindex TecDax.

Am Ölmarkt behalten Investoren das Opec-Treffen in Wien Ende der Woche im Blick. Spekulationen auf eine Lockerung der gemeinsamen Förderbremse der Opec- und Nicht-Opec-Länder hatten den Ölpreis in den vergangenen Wochen gedrückt. Experten gehen davon aus, dass Russland und Saudi-Arabien eine Erhöhung der Produktion durchsetzen werden.

Das könnte die Versorgungslage am Ölmarkt kurzfristig entspannen, sagt Commerzbank-Analystin Barbara Lambrecht. „Da aber im Iran wegen der US-Sanktionen ebenfalls eine geringere Förderung droht, wird der Ölpreis wohl zunächst nicht unter 70 Dollar fallen.“ Brent notierte zuletzt bei rund 74,43 Dollar je Fass.

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