Dax-Ausblick An den Märkten regiert der Optimismus

Der Höhenflug dieser Woche weckt Hoffnungen auf mehr. Experten rechnen damit, dass die Märkte ihre Gewinne halten können - Euro-Schuldenkrise hin oder her.
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Der Dax könnte seine jüngsten Gewinne erstmal halten. Quelle: dapd

Der Dax könnte seine jüngsten Gewinne erstmal halten.

(Foto: dapd)

Frankfurt, DüsseldorfHinter dem Dax liegt eine erfolgreiche Woche. Täglich schloss der deutsche Leitindex mit Gewinnen. Nur am Freitag lähmte die griechische Anleiheverhandlung die Anleger.

Ernsthafte Verluste bedeutete das nicht, die vier Prozent Gewinn dieser Woche konnte der Dax vorerst halten. Auf Jahressicht hat er bereits acht Prozent zugelegt. Nach und nach kehrt die Zuversicht an die Märkte und zu den Anlegern zurück. Analysten gehen davon aus, dass die Märkte ihre Gewinne in der neuen Woche verteidigen können. Der aktuelle Höhenflug weckt Hoffnungen auf mehr.

Die Schuldenkrise in der Euro-Zone konnte den Optimismus der Anleger (vorerst) nicht trüben. „Ich bin verhalten optimistisch, dass wir das Schlimmste hinter uns haben“, sagt Wolfgang Duwe, Aktienstratege bei der Bremer Landesbank. Ähnlich zuversichtlich äußert sich auch Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank. „Es dürfte in der neuen Woche an den Märkten stabil bleiben, vielleicht sogar noch einen leichten Tick nach oben geben“, prognostiziert er. „Die Lage hat sich etwas beruhigt, dazu haben auch die erfolgreichen Anleiheplatzierungen von Euro-Ländern beigetragen.“

Die Commerzbank-Experten Jörg Krämer und Ralph Solveen sehen jedoch Risiken für den Dax: In den kommenden Wochen könne der Index "Gegenwind von den Unternehmenszahlen bekommen".

Überstanden ist die Schuldenkrise in Europa außerdem noch lange nicht. In Athen wird weiterhin um einen griechischen Schuldenschnitt gepokert. Wie es dort genau weitergeht, ist noch offen. Die Experten von der Landesbank Berlin mahnen angesichts der Unsicherheiten zur Vorsicht. „Schuldenkrise und Konjunkturausblick bergen weiterhin Abwärtspotenzial“, warnen sie in einem Kommentar.

Neben Griechenland bleibt Italien ein Sorgenkind. Am Montag stellt der italienische Ministerpräsident Mario Monti sein Reformpaket den Finanzministern der Euro-Zone vor. Dienstag treffen sich dann alle Finanzminister der Europäischen Union.

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17 Kommentare zu "Dax-Ausblick: An den Märkten regiert der Optimismus"

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  • Ich freue mich auf den Lang & Schwarz-basierenden Artikel zum morgigen Börsengeschehen.

  • Geht mir mit Ihnen genauso.

    Ps: Anonyme Schreiberlinge werden eigentlich von mir sowieso komplett ignoriert. Die wechseln ihre Namen, wie andere ihre Unterhosen.

    Schönes Leben noch als kleiner Mann !

  • Zitat kleinerMann: "Heute sitzt jeder, der Aktien besitzt, den ganzen Tag am PC, weil er befürchtet, dass jeden Moment was mit seinem Geld passieren kann."

    Es kommt drauf an, ob man an der Börse taktisch oder strategisch agiert. Man kann den ganzen Tag am Rechner sitzen und taktische Orders eingeben. Man kann sich aber auch strategisch positionieren. Dann sollte man es möglicherweise sogar vermeiden, zu oft am Rechner zu sitzen.


    Dass hochwertige Aktiengesellschaften so einfach vom Markt verschwinden, ist eher selten. Ab und zu aber verschwinden ganze Branchen, dann gehen auch die dementsprechenden Firmen zu Grunde. Oder aber das Management versagt total; dann können Firmen auch pleite gehen.

    Sich strategisch zu positionieren bedeutet aber nicht, gelähmt zu sein. Man kann sich schon ab und zu langfristigen technischen Trends anpassen. Dazu noch gibt es das Instrument der Diversifizierung.

    Viele gute Firmen haben zwei Weltkriege überlebt, was man vom damaligen Geld nicht behaupten kann. Und bei Gold ist es wichtig, zu welchem Preis man es kauft.

  • @FlashGordon

    Ich werde mir in Zukunft angewöhnen Sie zu ignorieren. Es hat wohl keinen Sinn mit ihnen vernünftig zu diskutieren. Sie haben den Verstand eines 10 Jährigen und verhalten sich auch so. Aber ich bezweifle, dass das in Ihren Holzkopf rein geht.

  • Für anscheinend Makro-Ökonomische Dummies wie Sie.

    Die Börse war und ist der beste Früh-Indikator 6 - 9 Monate im Voraus zur Real-Ökonomie. Unabhängig von den idiotischen Tages-/Wochenschwankungen. Und eine BASF, Siemens oder VW gab es schon vor 50 Jahren, und wird es auch noch in 50 Jahren geben.

    Strukturieren Sie Ihr Portfolio richtig, und Sie lachen über jede Krise. Nicht mehr, und nicht weniger !

  • Für anscheinend Makro-Ökonomische Dummies wie Sie.

    Die Börse war und ist der beste Früh-Indikator 6 - 9 im Voraus zur Real-Ökonomie. Unabhängig von den idiotischen Tages-/Wochenschwankungen. Und eine BASF, Siemens oder VW gab es schon vor 50 Jahren, und wird es auch noch in 50 Jahren geben.

    Strukturieren Sie Ihr Portfolio richtig, und Sie lachen über jede Krise. Nicht mehr, und nicht weniger !

  • „Jedoch sollte man nicht dem Irrtum erliegen, dass die Geldanlagen, die gemeinhin als sicher verstanden werden, dies tatsächlich sind.“

    Aber Fakt ist, dass z.B. Goldbarren, Silberbarren, oder Immobilien sicherere Anlagen sind als Aktien. Natürlich kann der Wert der Goldbarren, Silberbarren, oder Immobilien auch an Wert verlieren und deine Kaufkraft mindern. Aber du hast wenigstens was in der Hand. Auch für schwere Zeiten. Aktien können sich von heute auf morgen in Luft auflösen. Dann stehst du im schlimmsten Fall mit leeren Händen da.

    „Meist ist dieses Misstrauen der Börse gegenüber in einem Fehlverstehen der Börse begründet. Gemeinhin glaubt man, dass die Börse eine Prognose über die Wirtschaft der Zukunft abgibt. Dies stimmt jedoch nur bedingt.

    Die Börse wird durch zwei grundlegend unterschiedliche Dinge beeinflusst: dies ist zum einen die Erwartungen an die Wirtschaft _und_ zum anderen die Befindlichkeiten der Investoren (u.a. Stimmung, Wahrnehmung der Wirtschaft und Politik, Kassenstand und Bedarf der Regelung des selbigen).

    Je kurzfristiger der Horizont, umso mehr bestimmen die Befindlichkeiten der Investoren die Kurse. Deswegen ist die Börse auch so schlecht prognostizierbar.“

    Das ist es ja: Die Börsen sind heutzutage zu einem reinen Zockerparadies mutiert und haben mit der Realität nichts mehr zu tun. Vor 20 Jahren z.B. war es weniger schlimm. Da konntest du noch Aktien kaufen, dich zurücklehnen und warten. Heute sitzt jeder, der Aktien besitzt, den ganzen Tag am PC, weil er befürchtet, dass jeden Moment was mit seinem Geld passieren kann. Das ist auf jeden Fall nicht die Art Geldanlage, die ich mir vorstelle.

  • @kleinerMann: Jede Form, sein Geld anzulegen, hat seine Chancen und seine Risiken. Manche Risiken sind kurzfristiger Natur, manche eher langfristiger. Jedoch sollte man nicht dem Irrtum erliegen, dass die Geldanlagen, die gemeinhin als sicher verstanden werden, dies tatsächlich sind.

    Wenn Ihnen die Börse nicht liegt, sollten Sie ihr Geld dort nicht anlegen. Meist ist dieses Misstrauen der Börse gegenüber in einem Fehlverstehen der Börse begründet. Gemeinhin glaubt man, dass die Börse eine Prognose über die Wirtschaft der Zukunft abgibt. Dies stimmt jedoch nur bedingt.

    Die Börse wird durch zwei grundlegend unterschiedliche Dinge beeinflusst: dies ist zum einen die Erwartungen an die Wirtschaft _und_ zum anderen die Befindlichkeiten der Investoren (u.a. Stimmung, Wahrnehmung der Wirtschaft und Politik, Kassenstand und Bedarf der Regelung des selbigen).

    Je kurzfristiger der Horizont, umso mehr bestimmen die Befindlichkeiten der Investoren die Kurse. Deswegen ist die Börse auch so schlecht prognostizierbar.

    Sie können es sich jedoch einfach machen. Investieren Sie langfristig. Kaufen Sie dann, wenn alle anderen jammern. Verkaufen Sie, wenn alle anderen jubeln. Kaufen Sie Qualität, lassen Sie Zockeraktien (und -derivate) beiseite.

    Langfristig werden Sie feststellen, dass dies die sicherste Methode ist, ihr Geld anzulegen. (Man darf nicht glauben, dass, wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, irgendwelche anderen Geldanlagen funktionieren.)

  • Ich schmeiß mich weg! xD

    Das man so etwas noch lesen kann, ist echt toll!

    Das ist jetzt schon der Kommentar des Jahres!

  • Lieber " dumm oder ignorant " als ein ahnungsloser Idiot ohne Kohle in der Tasche, wie Sie.
    Dein dämlicher User-Nick sagt schon alles !

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