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Dax-Ausblick Politische Börse – nächster Akt

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Deutsche Wirtschaft schaut optimistisch in die Zukunft

Konjunkturell ist hierzulande immerhin ein Silberstreif am Horizont erkennbar: Unter anderem der am Dienstag anstehende ZEW-Indikator und der am Freitag fällige Ifo-Geschäftsklimaindex dürften bestätigen, dass die deutsche Wirtschaft Ende des vergangenen Jahres die Wende geschafft habe und wahrscheinlich schon im ersten Quartal wieder wachse, schreiben die Commerzbank-Analysten in ihrem Wochenausblick. „Auch im Euroraum insgesamt zeigen die Indikatoren wieder nach oben, was auch auf bessere Zahlen aus der Peripherie zurückzuführen ist.“

„Die Basis für ein Ende der Rezession ist gelegt“, schreibt die Deka-Bank in ihrer Wochenvorschau. Außerdem gehen die Analysten davon aus, dass der Ifo-Index, der am Freitag erscheinen wird, wieder gestiegen ist. „Die Stimmung bei den deutschen Unternehmen ist eindrucksvoll gestiegen.“

Von Reuters befragte Analysten sagen für den ZEW-Index im Februar einen Anstieg auf 35 Punkte von 31,5 Zählern voraus. Der Ifo-Index dürfte sich voraussichtlich auf 104,7 von 104,2 Stellen verbessern. Das dürfte wieder Appetit auf riskantere Investments wie Aktien machen: Schließlich hellen sich bei einer konjunkturellen Wende auch die Gewinnaussichten der Unternehmen wieder auf, wie die Helaba in einem Marktkommentar betont.

Einen Einblick in die Bücher wird am Dienstag die Deutsche Börse gewähren, am Donnerstag präsentiert Allianz ihre Bilanz. Aus der zweiten Reihe stehen unter anderem Zahlen von Pfeiffer Vacuum, Aareal Bank und Kabel Deutschland an.

Der Dax dürfte einen ruhigen Wochenstart hinlegen, da die US-Börsen am Montag wegen eines Feiertages (Presidents Day) geschlossen bleiben. Am Donnerstag wird an der Wall Street vor allem der Philadelphia Fed Index im Fokus stehen, der Aufschluss über die Lage der US-Industrie geben wird. Hier erwarten Experten einen Anstieg auf plus 0,3 Punkte von minus 5,8 Zählern.

Interessant bleibt für Anleger weltweit auch das Anleihekaufprogramm der US-Notenbank Fed. Diese pumpt durch ihren Anleihekauf monatlich 85 Milliarden US-Dollar in den Markt. Einige spekulieren bereits auf ein baldiges Ende der Aktion. Aus Protokollen war durchgesickert, dass einige Fed-Mitglieder das Kaufprogramm früher beenden wollen.

Doch die Mehrheit am Markt geht davon nicht aus. So auch die HSBC, die erst Ende 2013 von einer Drosselung der expansiven Geldpolitik ausgeht. „Die US-Konjunktur dürfte sich im Jahresverlauf zwar beleben. Letztlich reicht die Dynamik der Erholung aber nicht für eine schnelle Räumung des Arbeitsmarktes aus, so dass die Währungshüter ihrem expansiven Kurs wohl treu bleiben werden.“, schreiben die Analysten der HSBC in ihrem Wochenausblick.

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3 Kommentare zu "Dax-Ausblick: Politische Börse – nächster Akt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Das kann kein gutes Ende nehmen. Eine schlechte Nachricht jagt die andere. Aber der Dax (sieht man mal von den letzten paar Tagen ab) jagt munter in die Höhe. Schlechte Nachrichten werden konsequent ignoriert. Sagt aber irgendein Milchmann, die Krise sei vorbei, knallen die Kurse in die Höhe. Wenn es eine Sünde gibt, die der liebe Gott immer bestraft, dann ist es die GIER.

  • Seit Draghi den Euro gerettet hat, würde ich nicht mehr von politischen Börsen sprechen. Klar, Politik ist immer indirekt mit im Spiel, aber die momentane Konsolidierung hat nichts damit zu tun, wie im vorigen Artikel richtig beschrieben.

  • ................................
    ........DAX-KORREKTUR.........
    ................................
    zzt. haben die bären die oberhand
    gewonnen und werden die korrektur
    noch weiter ausdehnen..
    ..
    der DAX hängt in der unterstützungs-
    zone 7600-15..7595 fest und weitere
    unterstützungen lassen kursrückgänge
    vermuten..
    ..7475
    ..7425
    ..7350
    ..7300-10
    ..

    diese entwicklung ist nur gesund, um
    den optimismus bzw. übertreibungen ab-
    zubauen..
    ..
    ..

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