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Dax-Ausblick Die Angst vor einer Rezession belastet die Anleger

In unsicheren Zeiten an der Börse hoffen Anleger auf eine lockerere Geldpolitik. In der kommenden Woche blicken sie auf Signale zur Lage der Wirtschaft.
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Der Dax verbuchte den dritten Wochenverlust in Folge und damit die längste Serie seit einem guten Dreivierteljahr. Quelle: dpa
Frankfurter Börse

Der Dax verbuchte den dritten Wochenverlust in Folge und damit die längste Serie seit einem guten Dreivierteljahr.

(Foto: dpa)

Frankfurt Von guter Stimmung an den Börsen ist derzeit nichts zu spüren. Es herrscht Unsicherheit. Zeitweise fiel der Deutsche Aktienindex Dax in dieser Woche auf den tiefsten Stand seit März. Vor allem belasten die Angst vor einer Rezession sowie das Auf und Ab im Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Das Ergebnis: Auf Wochensicht endet der Dax erneut im Minus. Das ist nun der dritte Wochenverlust in Folge und damit die längste Serie seit einem guten Dreivierteljahr. Lediglich Nischenmärkte wie Ägypten, Oman, die Slowakei, Mauritius und Kenia liegen noch im Plus, hat Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, errechnet. Das einzig Positive: Die international wichtigsten Indizes weisen gegenüber dem Jahresende weiter ein Plus aus. Im Dax liegt es über neun Prozent.

Gerade der Handelsstreit zwischen den USA und China sorgt bei den Anlegern für ein Wechselbad der Gefühle. Für die Beobachter des Schlagabtausches ist eine klare Richtung nur schwer auszumachen. „Es handelt sich mehr und mehr um ein ökonomisches Kräftemessen zweier Supermächte, bei dem die restliche Welt am Rand steht und zusehen muss, wie sie mit den Ergebnissen am besten lebt“, kommentiert Daniel Schär von der Weberbank.

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Zuletzt erhielten die Aktienkurse Impulse von Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Er rechnet nach eigenen Angaben nicht mit Vergeltungsmaßnahmen Chinas in Reaktion auf die geplante Verschärfung der Strafzölle, deren Start allerdings auf Dezember verschoben wurden. Vielmehr erwartet der Präsident eine rasche Einigung im Handelskonflikt. Gut kam am Markt auch an, dass die Regierung in Peking Pläne hat, die Einkommen von Arbeitnehmern zu erhöhen, um die Konjunktur anzukurbeln.

Doch es gibt auch schon wieder Warnungen: „Die aktuelle leichte Entspannung in den Handelsgesprächen der USA mit China dürfte wohl eher taktischer Natur sein“, betont Michael Beck von Bankhaus Ellwanger & Geiger. Die US-Administration habe gemerkt, dass flächendeckende Zölle auch beliebte Konsumgüter wie Smartphones, Laptops und ähnliches betreffen würden, die einen wesentlichen Teil des Weihnachtsgeschäftes in den USA ausmachten. „Und was würde im beginnenden Präsidentschaftswahlkampf schlechter ankommen als ein Einbruch im Weihnachtsgeschäft sowie offensichtliche Belastungen des amerikanischen Konsumenten durch Aktionen ihres derzeitigen Präsidenten?“, fragt Beck.

Auch die Konjunktur bereitet den Börsianern Sorgen. Für Ralph Solveen von der Commerzbank bleibt die exportorientierte deutsche Industrie der Schwachpunkt der heimischen Wirtschaft. „Aber nun droht die schwächere Auslandsnachfrage die Inlandsnachfrage und damit andere, bisher stabile Sektoren in Mitleidenschaft zu ziehen“, sagt der Volkswirt.

In der kommenden Woche stehen Einkaufsmanagerindizes an
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