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Dax-Ausblick „Es kann schnell abwärts gehen“

Viele Experten erwarten in der neuen Woche eine Fortsetzung der Börsen-Rally. Andere sehen die Kursgewinne auf einem zweifelhaften Fundament gebaut. Für Bewegung könnte die US-Notenbank sorgen.
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Händler an der Frankfurter Börse. Die neue Handelswoche wird spannend. Quelle: AFP

Händler an der Frankfurter Börse. Die neue Handelswoche wird spannend.

(Foto: AFP)

Nach einer positiven Woche gehen die meisten Experten von weiteren Gewinnen in der nächsten Woche aus. „Viele Investoren haben die jüngsten Kursgewinne verpasst und müssen nun rein in den Markt“, sagt Fidel Helmer, Berater bei Hauck & Aufhäuser. „Zudem werfen etwa Staatsanleihen kaum etwas ab, daher kommt man Aktien einfach nicht vorbei.“

Ähnlich optimistisch äußert sich Marktexperte Robert Halver von der Baader Bank: „Einige Anleger sind unterinvestiert, das spricht für weitere Kursgewinne.“

In der alten Woche gewann der Dax etwa 1,5 Prozent. Am Donnerstag hatte er auf dem höchsten Stand seit knapp fünf Jahren geschlossen. Mit einem Plus von knapp 28 Prozent seit Anfang Januar steuert der Leitindex zudem auf sein bestes Jahresergebnis seit 2003 zu.

Allerdings gibt es am Markt auch skeptische Stimmen: „Es drängt sich die Frage auf, ob die Kursgewinne der letzten Wochen und Monate auf einem soliden Fundament stehen - und hier ist unseres Erachtens ein großes Fragezeichen zu setzen“, heißt es etwa bei der Landesbank Berlin. So sei konjunkturell noch keine Wende in Sicht.

Ein Aktienhändler warnte mit Blick auf den anhaltenden US-Budgetstreit und die Schuldenkrise in Europa: „Es liegt noch einiges im Argen. Bei negativen Nachrichten kann es schnell abwärts gehen.“

ThyssenKrupp mit Personalumbau

Unter den Einzelwerten dürfte ThyssenKrupp in den Fokus der Anleger rücken. Am Montag berät der Aufsichtsrat über den jüngsten Umbau des Vorstands. Der Personalausschuss des Kontrollgremiums hatte am Mittwochabend mit der angekündigten Entlassung der Vorstände Olaf Berlien, Edwin Eichler und Jürgen Claassen Konsequenzen aus einer Serie von Unregelmäßigkeiten gezogen.

Zudem wird es auch um den Abschluss des Geschäftsjahres 2011/12 (per Ende September) gehen, der am Dienstag in Essen vorgestellt werden soll. Dem Konzern drohen erneute Verluste aus seinem Amerika-Geschäft. Womöglich muss Vorstandschef Heinrich Hiesinger auf die Stahlwerke in Brasilien und den USA erneut Milliardenabschreibungen vornehmen. Der Manager sucht händeringend nach Käufern für die Werke, deren Baukosten auf zwölf Milliarden Euro explodiert waren.

Sorgenvoller Blick nach Übersee
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20 Kommentare zu "Dax-Ausblick: „Es kann schnell abwärts gehen“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Analphabeten nehmen die IB aber auch nicht.

    PS: Besser erst Deutsch lernen, und dann posten.

  • gut möglich,
    das ist aber gerade der springe punkt weshalb ich nich in irgendeinem handelssaal verroten möchte! Dadurch läuft man ja gerade gefahr, dass zu verspielen, was mir derzeit recht gut gelingt: ein gutes händchen und die innere gelassenheit & ruhe - auch wenn der trade mal gegen einen läuft! man muss auch nicht jeden tag wie eine schmeissfliege an seinen bildschirm hängen.
    wie richtige balance zwischen beobachtung und mut zum abzug funktioniert zumindest derzeit bei mir recht gut.

    beschäftigt man sich wie einer wie in ihrem genannten thread, als IB-ler oder händler, tag-täglich damit, ist ja nicht verwunderlich , wenn man auf dauer falsch liegt...

    ne, ne. ich fahre derzeit sehr erfolgreich und bin sehr zufrieden mit meinen >350% rendiete YTD.

    da spielt man schon hin und wieder, auch gelder anderer leute anzulegen. (nicht) empfehlenswert?! was denkst du?

  • Das hat mit Neid nichts zu tun. Hohe Gewinne setzen ein hohes Risiko voraus. Jeder muss selbst entscheiden, welches Risiko er eingehen will. Sollte z.B. ein Familienvater hohe Risiken eingehen? Nein! Hinzu kommt der Zeitfaktor: Nicht jeder will ständig vor dem Bildschirm sitzen. Die Frage wäre für mich auch, inwieweit das Daytrading die Persönlichkeit verändert. Das ist nicht als Wertung gemeint, sondern als Denkanstoß für Leute, die darin ihren Lebenstraum sehen.

  • Hört sich ganz danach an das Sie neidisch sind auf andere, die mehr Glück hatten als Sie?
    So ist das halt am "Spieltisch"! Ihr Trader seid erst "befriedigt" wenn Ihr Euren gesamten Spieleinsatz verloren habt!

  • Laut einer Statistik betragen die Portfolio- und Investmentabflüsse aus Spanien auf annualisierter Basis fast 50% des BIPs!

    Das ist schon eine massive Kapitalflucht, wenn man berücksichtigt, dass in Ländern wie Indonesien in der Asienkrise die Abflüsse eher so um die 25% betragen hatten.

    Und wenn die nächsten Defizitziele schon wieder in Frage gestellt werden müssen und (wie in Griechenland auch) sogar das Geld für lebenswichtige Medikamente und soziale Einrichtungen fehlt und Arbeiter wie in Andalusien für Lebensmittel statt Gehalt arbeiten, sind das ernüchternde Zustände mitten in Europa.

    Gleichzeitig hängen spanische Banken mit mehreren hundert Milliarden am Liquiditätstropf der EZB. Pläne für eine "Bad Bank", um die Bilanzen der Banken um die "toxic assets" zu kürzen, sind indes gescheitert, da nicht klar ist, wer das ganze Zeug kaufen soll.
    Und all diese Sparverrenkungen nur, um ein Rettungspaket zu erhalten, das viel kleiner als die ganzen Kapitalabflüsse ist und Spanien aber nächstes Jahr ca. 200 Milliarden Schulden emittieren muss?

    Die anderen europäischen Länder: Zypern bekommt 17 Milliarden bei 1 Million Einwohner. Portugal spielt noch auf Zeit, aber auch dort steht aller Wahrscheinlichkeit nach ein neues Rettungspaket an und man fordert griechische Lösungen. Frankreich ist zwischenzeitlich auch schon in den Fokus geraten.

    Alle schauen auf Deutschland und die einzig wichtige Frage: übernimmt Deutschland die Rechnung? Doch wie lange machen die Deutschen da noch mit?

    Eines wird klar: Deutschland exportiert halt doch nur 15% des BIPs in die Eurozone (die dann auch noch durch die Bundesbank in Form von Target2 subventioniert werden, die wiederum evtl. uneinbringlich sind).

  • Traden ist eine andere Welt.^^
    Während ich mit Aktien ein recht gutes Händchen habe, mache ich beim Traden nur minus.

    Wollte dieses Jahr, mehr aus Langeweile/Neugierde, mich mit Traden versuchen. Unterm Strich, einen fünfstelligen Verlust.

    Da suche ich mir doch lieber ein anderes Hobby.^^

  • @Bob: Aktien leerverkaufen bzw. shorten von Futures ist keine Strategie für den Privatanleger und Hobby-Börsianer.
    Wer dies über mehrere Tage, Wochen oder Monate getan hat, der hat sich in diesem Jahr bereits finanziell ruiniert da er Haus und verloren hat. Am Tage für ein paar Sekunden, Minuten oder Stunden ist das durchaus sinnvoll, aber eben nicht nutzbar für den Privatanleger und Hobby-Börsianer ohne professionelle Handelsplattform mit direkter EUREX- und XETRA-Anbindung um sekundenschnell auch auf Reuters-News reagieren zu können.

    Ps: Wer Put-OS kauft, kann das gerne tun. Dies hat aber NICHTS mit " shorten " zu tun.

  • @aruba
    Warum haben Sie Zweifel daran, dass ein Glücksritter mal 100% p.a. schafft? Ein Stockpicker der sich auf wenige Titel konzentriert kann sowas durchaus schaffen. Ich hatte dieses Jahr auch ein paar Alpha-Werte gehabt. Mein Beta-Portfolio konnte da nicht mithalten.

    @asket
    Ich freu' mich für Sie!

  • Tingetangel-Bob:

    dann melden Sie sich doch bei einer Großbank oder einem Hedgefond als Investmentbanker !! Mit ihrer tollen Leistung verdienen Sie da im 2-stelligen Millonenbereich jährlich. Schauen Se sich doch mal die Fnds an. 80 % der Fondsmanager schlagen nicht einmal den Index. Mit ihrer Performance, wenn es kein Glück ist - sind Sie der neue Superstar an der Börse in Sachen Investmentbanking !!

  • Eine gute Vorbereitung ist die beste Voraussetzung für eine solide Basis!

    Klar?

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