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Dax-Ausblick Hoffen auf Kursgewinne zum Jahreswechsel

Schafft es der Dax in den letzten beiden Handelstagen des Jahres noch über die Marke von 10.000 Punkten? Schafft er vielleicht ein neues Rekordhoch?   Die Chancen stehen gut, doch es gibt einige Unsicherheitsfaktoren.
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Die Anzeigetafel in der Frankfurter Börse: Geht der Dax mit mehr als 10.000 Punkten aus dem Jahr? Quelle: dpa

Die Anzeigetafel in der Frankfurter Börse: Geht der Dax mit mehr als 10.000 Punkten aus dem Jahr?

(Foto: dpa)

Frankfurt Börsianer blicken verhalten optimistisch auf den Jahreswechsel. Der geölte US-Konjunkturmotor und die Aussicht auf neue Geldspritzen der Europäischen Zentralbank lässt sie auf weitere Kursgewinne hoffen. Aktienstratege Carsten Klude von MM Warburg zufolge könnte der Dax zum Jahreswechsel wieder auf Tuchfühlung mit der Marke von 10.000 Punkten gehen. Wegen der geringen Handelsumsätze zwischen den Feiertagen seien Vorhersagen aber schwierig.

Rückenwind kommt jedenfalls von der Wall Street. Dow Jones und S&P 500 beendeten die Weihnachtswoche am Freitag mit Rekordschlussständen. Der Dax war am Dienstag mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 9922,11 Punkten aus dem Handel gegangen.

Auch für das kommende Jahr sind Börsianer bestens gestimmt. „An Aktien führte 2014 kein Weg vorbei. Und diese Aussage gilt auch für 2015“, betont Asoka Wöhrmann, verantwortlich für die Investitionsentscheidungen bei der Deutsche-Bank-Tochter Deutsche Asset & Wealth Management.

Vor allem die anziehende Konjunktur in den USA lässt Börsianer optimistisch werden. Von weiteren Daten aus den USA erhoffen sie sich eine Bestätigung des Aufschwungs. Die nächsten wichtigen Zahlen werden aber erst nach dem Jahreswechsel veröffentlicht. Mit Spannung warten Anleger auf den Arbeitsmarktbericht für Dezember, der am 9. Januar vorgelegt wird. Zwei Tage zuvor liefern die Zahlen der privaten Arbeitsagentur ADP bereits Hinweise auf die offiziellen Daten. Ebenfalls am 7. Januar veröffentlicht die US-Notenbank die Protokolle ihrer jüngsten Sitzung. Börsianer werden den Text auf Signale für den Zeitpunkt der geplanten Zinserhöhung abklopfen.

Auch wenn die Stimmung grundsätzlich gut ist, könnten sowohl die politische Lage in Griechenland als auch ein weiterer Absturz des Rubels, den Anlegern einen Strich durch die Rechnung machen. Der Ausgang der dritten Runde der Präsidentenwahl in Griechenland am Montag entscheidet auch darüber, ob es in dem Krisenland zu Jahresbeginn zu einer vorgezogenen Parlamentswahl kommt. Dafür gilt die linke reformkritische Syriza-Partei als Favorit. Bei einer erfolgreichen Präsidentenkür werde vor allem die Athener Börse mit einer Erleichterungsrally reagieren, sagt NordLB-Aktienstratege Tobias Basse. Auch den übrigen europäischen Börsen werde dies Schub verleihen.

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