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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Anleger schöpfen Hoffnung aus Trump-Aussagen zum Zollstreit – US-Börsen schließen im Plus

Nach den Kursverlusten vom Vortag hat sich am Dienstag die Stimmung an den Märkten verbessert. Die jüngsten Aussagen Trumps zum Handelsstreit verbreiteten Hoffnung.
Update: 14.05.2019 - 22:51 Uhr Kommentieren
Die Indizes von Dow-Jones, S&P 500 und Nasdaq stiegen allesamt. Quelle: AP
Investoren auf der Wall Street

Die Indizes von Dow-Jones, S&P 500 und Nasdaq stiegen allesamt.

(Foto: AP)

New YorkNach den jüngsten Kursverlusten sind am Dienstag Anleger in den US-Aktienmarkt zurückgekehrt. Hoffnung schöpften Börsianer aus den neuen Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Dieser äußerte sich optimistisch, doch noch eine Lösung im Zollstreit mit China zu finden. Er peile ein Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping auf dem G20-Gipfel Ende Juni in Japan an, das wahrscheinlich „sehr ergiebig“ verlaufen werde.

„Solange die beiden Seiten im Gespräch bleiben, treten die gegenseitigen Strafzölle in den Hintergrund“, sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter Slate-Stone. Zudem stiegen Börsianer auch wieder bei den zuletzt stark gebeutelten Technologiewerten ein.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss in New York 0,8 Prozent höher auf 25.532 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gewann 0,8 Prozent auf 2834 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 1,1 Prozent auf 7734 Stellen vor.

Wieder aufkeimende Hoffnungen auf eine Lösung im Zollstreit zwischen den USA und China gaben auch den europäischen Börsen Auftrieb. Dax und Euro Stoxx 50 legten am Dienstag jeweils etwa ein Prozent auf 11.991,62 und 3359,61 Punkte zu.

„Nachdem US-Präsident Donald Trump am Wochenende China scharf kritisiert hatte, zeigte er sich gestern plötzlich wieder optimistischer und stellte ein Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen in Aussicht“, sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus Axitrader. „Das hält die Hoffnung weiter am Leben, dass ein wirklicher Handelskrieg vermieden werden kann.“

„Es bleibt aber abzuwarten, ob diese Erholung anhalten wird“, sagte Aktienhändler Markus Huber vom Brokerhaus City of London. „Ich rechne zwar mit einer Art von Einigung, allerdings lediglich mit einer, die es den USA und China erlaubt, ihr Gesicht zu wahren.“

Die Regierung in Peking hatte nach der Verschärfung der US-Strafzölle auf chinesische Waren höhere Abgaben auf Produkte aus den USA angekündigt. Trump äußerte sich dennoch optimistisch, dass bis zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industriestaaten und Schwellenländer Ende Juni eine Einigung erreicht werde.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten ging es am dritten Handelstag nach dem Börsendebüt für Uber erstmals bergauf. Die Aktien des Mitfahrdienstes stiegen an der Wall Street um knapp acht Prozent auf 39,96 Dollar. Sie waren zu 45 Dollar ausgegeben worden. Die Anteilsscheine des kleineren Konkurrenten Lyft erholten sich im Sog Ubers um rund fünf Prozent.

Die Dividendenpapiere von Coca-Cola verteuerten sich um 1,3 Prozent, nachdem Morgan Stanley die Aktien des Getränkekonzerns auf „übergewichten“ hochgestuft hatte.

Fast vier Prozent abwärts ging es dagegen für den Modekonzern Ralph Lauren, der die Börse mit seinen Umsatzzahlen für Nordamerika enttäuschte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 810 Millionen Aktien den Besitzer. 2680 Werte legten zu, 848 gaben nach und 233 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,03 Milliarden Aktien 2270 im Plus, 851 im Minus und 159 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 5/32 auf 99-18/32. Die Rendite stieg auf 2,4228 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 12/32 auf 100-11/32 und rentierte mit 2,8571 Prozent.

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