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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Atempause im Huawei-Streit stützt Wall Street

Die USA haben das Geschäftsverbot für Huawei für 90 Tage ausgesetzt – und damit am Dienstag die US-Börsen gestützt. Auch die Technologiewerte profitierten.
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Atempause im Huawei-Streit lässt Dow steigen

New YorkMit Erleichterung haben US-Anleger auf die vorübergehende Lockerung des Geschäftsverbots für den chinesischen Netzwerk-Ausrüster Huawei reagiert.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,8 Prozent auf 25.877 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich ebenfalls um 0,8 Prozent auf 2864 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 7785 Punkte.

Die USA setzten das Geschäftsverbot für Huawei für 90 Tage aus, damit das Unternehmen seine Netze in Betrieb halten und Smartphones mit Software-Updates versorgen kann. „Dies wird als Zeichen dafür gewertet, dass trotz aller Meinungsverschiedenheiten weder die USA noch China die Brücke für Verhandlungen im Handelsstreit hinter sich abbrechen wollen“, sagte Analyst Connor Campbell vom Brokerhaus Spreadex. Die USA haben Huawei wegen angeblich drohender Spionage auf eine Schwarze Liste gesetzt. Firmen benötigen nun eine Genehmigung, um mit dem chinesischen Konzern Geschäfte zu machen.

Einzelwerte im Fokus

Die Entspannung im Huawei-Streit gab den Technologiewerten Auftrieb, nachdem diese am Montag unter Verkaufsdruck geraten waren. Die Papiere der Google-Mutter Alphabet, die wegen der US-Einschränkungen ihre Geschäftsbeziehungen zu Huawei auf Eis gelegt hat, gewannen 0,9 Prozent.

Die Aktien von JCPenney rutschten dagegen um rund sieben Prozent ab. Die US-Kaufhauskette verdoppelte ihren Quartalsverlust, und der Umsatz ging stärker zurück als erwartet. Die Titel des Rivalen Kohl's stürzten um mehr als zwölf Prozent ab. Das Unternehmen blieb mit Umsatz und Gewinn ebenfalls hinter den Markterwartungen zurück. Zugleich strich es seine Gesamtjahresziele zusammen.

In Frankfurt gewann der Dax 0,8 Prozent auf 12.143 Punkte, und der EuroStoxx50 legte 0,5 Prozent auf 3386 Zähler zu.

Die Kauflaune der Anleger könne aber schnell verpuffen, solange es keine nachhaltige Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gebe, warnte Rupert Thompson, Chef-Analyst des Vermögensverwalters Kingswood. „Wir glauben weiterhin, dass eine Einigung erzielt werden kann - am ehesten beim geplanten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Kollegen Xi Jingping im Rahmen des G20-Gipfels Ende Juni.“

An der New York Stock Exchange wechselten rund 760 Millionen Aktien den Besitzer. 2728 Werte legten zu, 766 gaben nach und 233 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,94 Milliarden Aktien 2167 im Plus, 941 im Minus und 160 unverändert.

Die US-Kreditmärkte gaben nach. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 4/32 auf 99-16/32. Die Rendite stieg auf 2,4299 Prozent. Der 30-jährige Bond sank 6/32 auf 100-19/32 und rentierte mit 2,8446 Prozent.

Mehr: Analysten warnen vor langem Handelsstreit: Mit einer Ausnahme für 90 Tage will Trump die Verärgerung über seinen Blockadekurs gegen Huawei dämpfen. Doch die Kritik wächst und die Kurse fallen.

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