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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Bankenbilanzen drücken Stimmung bei US-Anlegern – Wall Street schließt im Minus

Anleger in den USA haben sich wegen durchschnittlicher Bankenzahlen am Dienstag zurückgehalten. US-Notenbankchef Powell stellt erneut eine Leitzinssenkung in Aussicht.
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Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street. Quelle: dpa
Börse in New York

Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street.

(Foto: dpa)

New York Gemischt ausgefallene Geschäftsergebnisse bei den großen US-Banken haben den Anlegern in den USA die Kauflaune genommen. Zudem zeigte sich US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China hart und dämpfte damit Hoffnungen, dass sich der Konflikt bald beilegen lässt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 27.335 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,3 Prozent auf 3004 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,4 Prozent auf 8222 Punkte. Die europäischen Börsen waren dagegen mit einem Plus aus dem Handel gegangen.

„Für den Stillstand in New York sind die heutigen Quartalsbilanzen der US-Großbanken verantwortlich“, sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst beim Brokerhaus CMC Markets. „Das Paradoxe an der aktuellen Situation ist, dass die gemeldeten Ergebnisse in der Breite wiederum nicht so gut ausfallen dürfen, dass sie die Zinssenkungsabsichten der US-Notenbank torpedieren. Auch daraufhin werden die Investoren die Zahlen in den kommenden Tagen abklopfen.“ Es wird damit gerechnet, dass die Fed ihren Leitzins noch in diesem Monat herabsetzt.

Einzelwerte im Fokus

Zuwächse im Geschäft mit Privatkunden halfen der US-Großbank JPMorgan über die Schwäche im Investmentbanking hinweg. Die Aktien legten gut ein Prozent zu. Die US-Investmentbank Goldman Sachs, die sich im Gegensatz zur Konkurrenz auf kein starkes Privatkundengeschäft stützen kann, verdiente zwar weniger, der Rückgang war aber nicht so stark wie von Experten befürchtet. Die Papiere gewannen knapp zwei Prozent.

Der US-Essenslieferdienst Blue Apron nimmt die fleischlosen Burger von Beyond Meat in seinen Speiseplan auf und trifft damit den Geschmack der Kunden. Die Aktien schnellen um mehr als 35 Prozent in die Höhe. „Wir wissen, dass eine wachsende Zahl von Verbrauchern an pflanzlichem Eiweiß interessiert sind, als Alternative zu Fleisch, auf der Suche nach neuen Inhaltsstoffen oder eine Möglichkeit, sich nachhaltiger zu ernähren“, sagte Blue-Apron-Chefin Linda Kozlowski.

Zu den Verlieren gehörten dagegen die Papiere des Pharmakonzerns Johnson & Johnson mit einem Minus von 1,6 Prozent. Das Unternehmen hob wegen einer starken Nachfrage nach Krebsmedikamenten seine Prognose an. Allerdings werde der Gegenwind durch Generika im dritten Quartal zunehmen.

Mehr: Profianleger kaufen Aktien aus eigener Überzeugung.

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