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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 China-Hoffnungen beflügeln die Wall Street

Die US-Regierung erwägt einem Medienbericht zufolge eine Senkung der Zölle auf chinesische Waren. Die Nachricht gibt den US-Börsen Auftrieb.
Update: 18.01.2019 - 02:51 Uhr Kommentieren
Die Aktien von Airbus rutschten ab. Quelle: AP
Börse New York

Die Aktien von Airbus rutschten ab.

(Foto: AP)

New York Ein Medienbericht über eine mögliche Aufhebung von Einfuhrzöllen auf chinesische Produkte hat die US-Börsen am Donnerstag beflügelt. Einen entsprechenden Vorschlag habe Finanzminister Steve Mnuchin vorgelegt, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider.

Er habe die Kehrtwende im Handelsstreit für die nächste Verhandlungsrunde am 30. Januar ins Spiel gebracht. Ein Ministeriumssprecher dementierte den Bericht allerdings. Zuvor hatten enttäuschende Ergebnisse der Investmentbank Morgan Stanley die Börsen in New York belastet.

Die wichtigsten Indizes

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher bei 24.370 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,8 Prozent auf 2635 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 7084 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Die Aktien von Morgan Stanley rutschten um 4,4 Prozent ab. Das Geldhaus bekam im Schlussquartal 2018 wie die Konkurrenten Goldman Sachs, JP Morgan und Citigroup die Turbulenzen an den Finanzmärkten zu spüren und verzeichnete Einbußen im wichtigen Handel mit festverzinslichen Wertpapieren.

Wie das Institut mitteilte, gingen die Erlöse im Handel mit Anleihen binnen Jahresfrist von 808 auf 564 Millionen Dollar zurück. Die Einnahmen aus dem Aktienhandel lagen mit rund 1,9 Milliarden Dollar in etwa auf Vorjahresniveau.

HB Fuller sorgte mit seinen Geschäftszahlen und dem Ausblick nur kurz für trübe Stimmung: Die Papiere des Klebstoffherstellers machten anfängliche Verluste schnell wett und notierten zum Schluss 4,3 Prozent höher.

Dass derweil Apple nach dem schlechter als erwartet gelaufenen Weihnachtsgeschäft offenbar auf die Bremse bei Neueinstellungen treten will, schreckte die Anleger nicht: Die Anteilscheine des iPhone-Herstellers stiegen um 0,59 Prozent.

Der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa verdiente zum Jahresende wieder Geld, nachdem er ein Jahr zuvor noch rote Zahlen geschrieben hatte. Die Alcoa-Aktie verteuerte sich um rund zwei Prozent.

Handel in Europa

Die Unsicherheit über die weiteren Brexit-Verhandlungen hielt viele Anleger von europäischen Aktien fern. „Zwar sieht alles danach aus, dass der Brexit verschoben wird und es keinen ungeordneten Brexit geben wird“, sagte Analystin Jane Foley von der Rabobank. „Jedoch gibt es bisher nichts Konkretes.“

Der Dax schloss 0,1 Prozent tiefer bei 10.918 Punkten. Der EuroStoxx50 gab 0,3 Prozent auf 3069 Zähler nach.

  • rtr
  • ott
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