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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Chinas Konjunkturhilfen stützen US-Börsen

Ein chinesisches Konjunktprogramm sorgt an den US-Börsen für Auftrieb. JP Morgen kann seinen Gewinn deutlich steigern. Analysten hatten allerdings mehr erwartet.
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Die chinesische Konjunktur wächst nicht mehr so stark wie gewohnt. Quelle: Bloomberg
Börsenhändler in New York

Die chinesische Konjunktur wächst nicht mehr so stark wie gewohnt.

(Foto: Bloomberg)

New YorkGestützt von der Ankündigung eines neuen Konjunkturprogramms in China haben die New Yorker Börsen am Dienstag zugelegt. Die Regierung in Peking will mit Steuer- und Abgabensenkungen die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft ankurbeln. Außerdem hatte sich US-Präsident Donald Trump optimistisch geäußert, dass der Zollstreit mit China bald beigelegt wird.

Die wichtigsten Indizes

Die US-Börsen haben am Dienstag im Plus geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,7 Prozent auf 24.065 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 rückte um 1,1 Prozent auf 2.610 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,7 Prozent auf 7.023 Punkte.

So lief der Handel in Europa

In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent im Plus bei 10.892 Punkten. Der Euro Stoxx 50 legte 0,4 Prozent auf 3.068 Zähler zu. An den europäischen Börsen wurde davon ausgegangen, dass das britische Unterhaus – wie auch geschehen – am Abend gegen Premierministerin Theresa Mays Brexit-Deal mit der EU stimmen werde.

Dass das Nein zum Deal aber so deutlich ausfallen würde – die Abgeordneten lehnten ihn mit 432 zu 202 Stimmen ab –, dürfte jedoch auch dort für große Überraschung gesorgt haben.

Einzelwerte im Überblick

Die US-Großbank JP Morgan setzte ihren Rekordlauf fort: Das Kreditinstitut verdiente im vierten Quartal 7,1 Milliarden Dollar – so viel wie noch nie und rund zwei Drittel mehr als vor Jahresfrist. Wie das größte Geldhaus der Vereinigten Staaten mitteilte, betrugen die Erlöse im selben Zeitraum 26,1 Milliarden Dollar. Nach einem schwachen Auftakt drehten die Aktien der Bank 0,7 Prozent ins Plus. Allerdings hatten Experten mit noch besseren Resultaten gerechnet. Vor allem die Sparte mit dem Handel von Anleihen, Währungen und Rohstoffen, auf die Investoren ein besonderes Augenmerk haben, enttäuschte.

Mehr als 1,5 Prozent abwärts ging es dagegen für die Aktien der Konkurrentin Wells Fargo. Bei dem Geldhaus schrumpften im abgelaufenen Quartal Einnahmen und Gewinn.

In der Hoffnung auf einen Gewinnschub stiegen Anleger bei Netflix ein. Die Aktien kletterten 6,5 Prozent. Die Online-Videothek will ihre Abo-Gebühren in den USA um 13 bis 18 Prozent anheben.

Die Anteilscheine von United Health Group sprangen 3,6 Prozent in die Höhe, nachdem der Krankenversicherer unerwartet gute Quartalszahlen vorgelegt hatte.

Die Aktionäre von Goodyear mussten ein Minus von rund zwölf Prozent verkraften. Der Reifenhersteller hatte wegen zunehmend trüber Aussichten in China und Indien seine Gewinnerwartungen zurückgeschraubt.

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