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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Feiertagslaune an der Wall Street: Dow schließt auf Allzeithoch

Der US-Leitindex verabschiedet sich mit einem Rekordhoch in den Nationalfeiertag. Die anderen Indizes ziehen nach und schicken die Börsen ins Plus.
Update: 03.07.2019 - 19:54 Uhr Kommentieren
Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street. Quelle: dpa
Börse in New York

Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street.

(Foto: dpa)

New York In der Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung der Notenbank (Fed) sind Anleger am Mittwoch in die US-Aktienmärkte eingestiegen. Alle drei Indizes schlossen nach einer verkürzten Sitzung auf Rekordständen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 26.966 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verbesserte sich um 0,8 Prozent auf 2995 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 8170 Punkte. Am Donnerstag bleibt die Wall Street aufgrund eines Feiertags geschlossen.

Genährt wurden die Zinssenkungsspekulationen unter anderem von schwachen Zahlen der privaten US-Arbeitsagentur ADP, die einen Vorgeschmack auf die offiziellen Daten am Freitag liefern. Statt der erhofften 140.000 schufen US-Firmen im Juni nur 102.000 neue Stellen. Knapp ein Viertel der Investoren rechnet inzwischen damit, dass die Fed den Leitzins Ende Juli um einen halben Prozentpunkt senken wird. Vor den ADP-Zahlen lag die Quote bei rund 20 Prozent.

Zu den Favoriten am US-Aktienmarkt zählte Tesla mit einem Kursplus von 4,6 Prozent. Der Elektroauto-Pionier habe im abgelaufenen Quartal überraschend viele Fahrzeuge ausgeliefert, schrieb Analyst Jeffrey Osborne vom Vermögensverwalter Cowen.

Auch an Europas Börsen ging es bergauf. Dax und Euro Stoxx 50 legten jeweils ein knappes Prozent auf 12.616,24 beziehungsweise 3538,81 Punkte zu, nachdem sie im Tagesverlauf mit 12.631,81 beziehungsweise 3539,24 Zählern so hoch notierten hatten wie zuletzt vor rund einem Jahr.

Auslöser der Rally war die Nominierung der Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, als Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). „Lagarde teilt wahrscheinlich die Vorliebe von Mario Draghi für eine aggressive und innovative Geldpolitik“, sagte Nigel Green, Gründer und Chef des Anlageberaters deVere. Sollte die Inflation niedrig bleiben, könne daher mit erneuten Geldspritzen gerechnet werden. „Die Börsen werden das goutieren, vor allem da sich das Wachstum abzuschwächen scheint.“

An der New Yorker Börse wechselten rund 530 Millionen Aktien den Besitzer. 2657 Werte legten zu, 920 gaben nach und 287 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,52 Milliarden Aktien 1964 im Plus, 1060 im Minus und 215 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 7/32 auf 103-25/32. Die Rendite sank auf 1,9515 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 23/32 auf 108-13/32 und rentierte mit 2,4743 Prozent.

Mehr: An der Frankfurter Börse erreichte der Dax am Mittwoch ein Jahreshoch. Lesen Sie hier, was die Anleger bewegte.

  • rtr
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