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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Firmenbilanzen und Brexit bremsen Wall Street aus

Die großen US-Indizes haben am Dienstag im Minus geschlossen. Zu den Favoriten an der Wall Street zählten Procter & Gamble und Biogen.
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Enttäuschende Geschäftszahlen einiger Unternehmen dämpften die Kauflaune. Quelle: Reuters
Händler an der New Yorker Börse

Enttäuschende Geschäftszahlen einiger Unternehmen dämpften die Kauflaune.

(Foto: Reuters)

New York Die US-Börsen haben am Dienstag nach der Veröffentlichung einer Reihe von durchwachsenen Firmenbilanzen im Minus geschlossen. Zur schlechten Stimmung trugen zudem Nachrichten aus Großbritannien bei. Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach einer Abstimmungsniederlage im Parlament seine Gesetzgebung für den EU-Austritt auf Eis gelegt. Die Abgeordneten lehnten seinen Zeitplan für die Debatte über die Gesetze zur Umsetzung des Brexit ab.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer auf 26.788 Punkte. Der technologielastige Nasdaq gab 0,7 Prozent auf 8104 Punkte nach. Der breit gefasste S&P 500 büßte 0,4 Prozent auf 2995 Punkte ein.

Einzelwerte im Fokus

Zu den Favoriten an der Wall Street zählte Procter & Gamble (P&G) mit einem Kursplus von 2,6 Prozent. Dank eines überraschend starken Umsatz- und Gewinnanstiegs im abgelaufenen Quartal peilt der „Ariel“-Anbieter für das Gesamtjahr ein Gewinnwachstum von fünf bis zehn statt vier bis neun Prozent an.

Die Papiere von Biogen schossen sogar 26 Prozent in die Höhe. Die Biotechfirma will ungeachtet zwischenzeitlicher Rückschläge einen Zulassungsantrag für das Alzheimer-Mittel Aducanumab stellen.

Die Titel von McDonald's büßten dagegen fünf Prozent ein. Die Schnellrestaurant-Kette verfehlte erstmals seit zwei Jahren mit ihrem Quartalsergebnis die Markterwartungen. Der harte Wettbewerb auf dem Heimatmarkt fordere Tribut, schrieb Analyst Andrew Charles vom Vermögensverwalter Cowen.

Hasbro-Scheine brachen fast 17 Prozent ein. Der für die Power-Rangers-Figuren bekannte Spielzeughersteller hat eine schleppende Nachfrage nach seinem Spielzeug zu spüren bekommen. Die Erlöse erreichten im dritten Quartal 1,58 (Vorjahr: 1,57) Milliarden Dollar und lagen damit unter den Schätzungen der Analysten von 1,72 Milliarden Dollar.

Facebook-Aktien fielen 3,9 Prozent. Händler begründeten die Kursabschläge mit einer Untersuchung der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen das soziale Netzwerk, die nun ausgeweitet werden soll. Dabei geht es um mögliche Nachlässigkeiten beim Datenschutz.

Mehr: Der deutsche Leitindex ist seit Anfang Oktober um mehr als 1000 Punkte gestiegen und konnte an diesem Dienstag die Gewinne zumindest verteidigen.

  • rtr
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