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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Firmenbilanzen und Fed treiben Dow über 25.000 Punkte

Die vorsichtige Fed und gut aufgenommene Quartalsberichte sorgen bei den Anlegern an der Wall Street für gute Laune. Apple gehört zu den Gewinnern des Tages.
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An der Börse bessert sich die Stimmung. Quelle: AP
Wall Street

An der Börse bessert sich die Stimmung.

(Foto: AP)

New York Ermutigende Geschäftszahlen von Apple und Boeing haben US-Anleger am Mittwoch an die Wall Street gelockt. Investoren hofften zudem angesichts einer neuen Gesprächsrunde auf eine Annäherung zwischen den USA und China im Handelsstreit. Unterstützung erhielten die Aktienmärkte auch von der US-Notenbank.

Die Federal Reserve will es nach dem Zinsfeuerwerk im vorigen Jahr 2019 ruhiger angehen lassen und signalisiert eine Pause. Den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld beließen die Währungshüter in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Zugleich machte die Fed deutlich, dass sie bei Entscheidungen über künftige Zinsschritte „geduldig“ agieren wird.

Die wichtigsten Indizes

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,8 Prozent höher auf 25.014 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 1,6 Prozent auf 2681 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 2,2 Prozent auf 7183 Punkte.

Einzelwerte im Überblick

Nervennahrung für die Börsen lieferte Apple-Chef Tim Cook: Nach den Belastungen für das Geschäft durch den Handelsstreit zwischen den USA und China macht er nun Zeichen der Entspannung aus. Apple-Aktien legten knapp sieben Prozent zu. Auch weil das Geschäft mit Dienstleistungen wie etwa dem Musik-Streamingangebot Apple Music im abgelaufenen Quartal kräftig wuchs. Dies linderte Sorgen der Anleger wegen der geringeren iPhone-Nachfrage, die dem Konzern im wichtigen Weihnachtsgeschäft zu schaffen gemacht hatte.

Aktien von Boeing schossen um mehr als sechs Prozent in die Höhe, da der weltgrößte Flugzeughersteller seine Gewinnerwartungen für 2019 nach oben schraubte.

Anteilsscheine des Chipherstellers AMD stiegen um fast 20 Prozent. Der Konzern prognostizierte für das laufende Jahr ein überraschend starkes Umsatzwachstum.

Bei McDonalds versiegte eine frühe Rally nach den Zahlen für das Weihnachtsquartal. Am Ende gaben sie leicht um 0,2 Prozent nach. Am Markt wurde dies mit der Sorge der Anleger vor steigenden Kosten begründet. McDonalds hatte auf Druck von Lohn- und Rohstoffseite hingewiesen.

Auf der Schattenseite lagen die Aktien von Amgen und AT&T mit Verlusten von 3,8 beziehungsweise 4,3 Prozent. Der Biotechkonzern hatte die Anleger mit seiner Jahresprognose enttäuscht. Der Telekomriese fiel mit seinen Umsatzzahlen in Ungnade.

Negativ für Aufsehen sorgte ansonsten noch der Plastikboxenkonzern Tupperware. Ein Einbruch um mehr als 27 Prozent wurde bei der Aktie mit enttäuschenden Umsätzen im vierten Quartal und einer deutlich gekappten Dividende begründet. Das Unternehmen verwies unter anderem auf Sorgen um das China-Geschäft.

So lief der Handel in Europa

Die Anleger in Europa hielten sich bedeckt. Unter anderem der Brexit ließ sie vorsichtig agieren. Der Dax ging 0,3 Prozent schwächer bei 11.181 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent höher bei 3162 Punkten.

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