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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Furcht vor neuem Shutdown bremst US-Börsen aus

Die Ungewissheit über einen weiteren möglichen Regierungsstillstand sorgt für Zurückhaltung bei den Anlegern. Dennoch gibt es verhaltene Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit.
Update: 11.02.2019 - 22:48 Uhr Kommentieren
Das „Fearless Girl“ vor der New Yorker Börse. Quelle: AFP
Wall Street

Das „Fearless Girl“ vor der New Yorker Börse.

(Foto: AFP)

New YorkDie US-Börsen sind zum Wochenauftakt wegen eines drohenden erneuten Regierungsstillstands kaum vom Fleck gekommen. Im Streit um die Finanzierung einer von US-Präsident Donald Trump geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko wachsen die Sorgen vor einem erneuten „Government Shutdown“. Erwartet werden in einem solchen Fall negative Auswirkungen auf die US-Wirtschaft und die Kapitalmärkte im Allgemeinen.

„Die Vergangenheit hat zwar gezeigt, dass die US-Wirtschaft kurze Shutdowns immer ganz gut wegstecken konnte“, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. „Zwei Regierungsschließungen in so kurzer Zeit führen mit Gewissheit zu Kollateralschäden bei der wirtschaftlichen Entwicklung.“

Gestützt wurde die Wall Street unterdessen von der Hoffnung auf eine Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China. „Es herrscht zwar noch eine Menge Unsicherheit, aber die Gespräche werden positiv gesehen“, sagte Scott Brown, Chef-Volkswirt des Vermögensberaters Raymond James. „Größere Kursbewegungen sind jedoch erst dann zu erwarten, wenn es eine Lösung gibt.“

China äußerte sich zum Auftakt der neuen Verhandlungsrunde optimistisch, Fortschritte erzielen zu können. Zugleich bekräftigte US-Präsident Trumps Beraterin Kellyanne Conway, dass Trump sich bald mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping treffen könnte.

Die wichtigsten Indizes

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 25.053 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 trat bei 2709 Zählern in etwa auf der Stelle. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,1 Prozent auf 7307 Punkte.

Einzelwerte im Überblick

Zu den größten Gewinnern an der Wall Street zählten die Aktien von NuVasive mit einem Kursplus von rund 13 Prozent. Der „Financial Times“ zufolge will der britische Rivale Smith & Nephew die Medizintechnikfirma für mehr als drei Milliarden Dollar übernehmen.

Der Starterfolg des Online-Kampfspiels „Apex Legends“ verhalf außerdem Electronic Arts (EA) zu einem Kurssprung. Die Aktien des Videospielemachers stiegen um rund fünf Prozent. Dem Unternehmen zufolge registrierten sich in den ersten drei Tagen nach Markteinführung zehn Millionen Nutzer für „Apex Legends“. Dem Branchendienst Eurogamer zufolge brauchte das populäre Konkurrenzspiel „Fortnite“ des Entwicklers Epic Games zwei Wochen, um diese Schwelle zu knacken.

Im Dow legten die Aktien des Sportartikelherstellers Nike an der Index-Spitze um 1,6 Prozent zu. Die Papiere des Medienkonzerns Walt Disney gaben als schwächster Wert um 1,86 Prozent nach.

An der Nasdaq kletterten die Papiere von Avis Budget um 7,4 Prozent, nachdem sich die Investmentbank Goldman Sachs positiv über den Mietwagenkonzern geäußert hatte.

Die Anteile des Grafikchip-Herstellers Nvidia verloren zugleich 1,2 Prozent, nachdem das Analysehaus Bernstein Research seine Kaufempfehlung gestrichen hatte und die Titel nur noch mit „Market-Perform“ bewertet.

Um 1,8 Prozent ging es zugleich an der Nyse für die Papiere des Caterers Aramark abwärts. Goldman Sachs hatte sie auf „Neutral“ abgestuft.

So lief der Handel in Europa

In Deutschland bewegte sich der Leitindex am Montag bergauf. Dax und EuroStoxx50 legten jeweils ein Prozent auf 11.014,59 beziehungsweise 3167,36 Punkte zu.

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