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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Handelsstreit belastet Wall-Street – US-Börsen schließen im Minus

Der Handelskonflikt zwischen China und den USA bestimmt weiter das Geschehen an der New Yorker Börse. Die drei wichtigsten Aktienindizes gaben nach.
Update: 09.05.2019 - 22:38 Uhr Kommentieren
Der Uber-Börsengang war mit Spannung erwartet worden. Quelle: AFP
Wall Street

Der Uber-Börsengang war mit Spannung erwartet worden.

(Foto: AFP)

New YorkDer andauernde chinesisch-amerikanische Handelsstreit hat die Anleger an der Wall Street auch am Donnerstag verunsichert. Nach versöhnlicheren Tönen von US-Präsident Donald Trump verringerten die New Yorker Börsen zwar ihre Kursabschläge im Sitzungsverlauf. Die US-Börsen beendeten den Handel schließlich mit Verlusten.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Zum Handelsschluss notierte der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte am frühen Nachmittag in New York 0,54 Prozent tiefer auf 25.828 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab 0,3 Prozent auf 2870 Zähler nach, der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,41 Prozent auf 7910 Punkte.

US-Präsident Donald Trump zeigte sich zuversichtlich zu den Handelsgesprächen mit China. Es sei möglich, noch diese Woche eine Vereinbarung zu erzielen, sagte Trump. Er habe einen „schönen Brief“ von Chinas Präsident Xi Jinping erhalten. Darin habe dieser geschrieben, beide sollten zusammenarbeiten und sehen, ob man ein Ergebnis erreichen könne.

Für Donnerstag und Freitag ist eine neue Gesprächsrunde zur Lösung des Streits in Washington geplant. Daran soll auch der chinesische Vize-Regierungschef Liu He teilnehmen. Trump zufolge sollten die Beratungen am Donnerstag um 23.00 Uhr MESZ beginnen. Er hat damit gedroht, in der Nacht zum Freitag (06.00 Uhr MESZ) Importzölle auf chinesische Produkte im Volumen von 200 Milliarden Dollar auf 25 von bislang zehn Prozent zu erhöhen.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten standen Intel-Aktien unter Druck, nachdem der Chiphersteller für die nächsten drei Jahre ein gebremstes Gewinnwachstum prognostiziert hatte. Die Papiere gaben mehr als fünf Prozent ab.

Der Verzicht auf eine milliardenschwere Übernahme gefiel Anlegern von Chevron. Der US-Ölkonzern hat sich aus dem Rennen um den Konkurrenten Anadarko Petroleum zurückgezogen. Zuvor hatte Occidental Petroleum seine Offerte angehoben. Chevron-Aktien legten 3,1 Prozent zu. Die Titel von Anadarko gaben mehr als drei Prozent nach. Occidental-Aktien fielen mehr als sechs Prozent.

Zudem zählten Aktien von Unternehmen zu den Verlierern, die als Leidtragende der Handelsstreitigkeiten gelten. So büßten etwa Caterpillar, Boeing und 3M zwischen 0,6 Prozent und 1,9 Prozent ein.

An den europäischen Aktienmärkten kam es ebenfalls zu Verlusten, während die Krisenwährungen Gold und Anleihen zulegten. Der deutsche Leitindex Dax rutschte erstmals seit Mitte April unter die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten. Der Dax ging 1,7 Prozent leichter bei 11.973 Punkten aus dem Handel - so tief wie seit vier Wochen nicht mehr. Der EuroStoxx50 fiel um rund zwei Prozent auf 3350 Zähler.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 900 Millionen Aktien den Besitzer. 1365 Werte legten zu, 2114 gaben nach und 307 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,51 Milliarden Aktien 1243 im Plus, 1836 im Minus und 169 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren als sicherer Hafen gefragt und legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 8/32 auf 99-10/32. Die Rendite sank auf 2,4512 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 12/32 auf 102-17/32 und rentierte mit 2,8720 Prozent.

  • rtr
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