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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Handelsstreit bringt Dow höchsten Tagesverlust seit Anfang Januar

Die US-Indizes haben nach der Ankündigung Chinas von Zöllen auf US-Güter kräftig nachgegeben. Börsenneuling Uber fällt in der Gunst der Anleger zudem weiter zurück.
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Die Indizes von Dow-Jones, S&P 500 und Nasdaq stiegen allesamt. Quelle: AP
Investoren auf der Wall Street

Die Indizes von Dow-Jones, S&P 500 und Nasdaq stiegen allesamt.

(Foto: AP)

New YorkDie Furcht vor einem Handelskrieg hat die US-Börsen zum Wochenauftakt in die Tiefe gezogen. Anleger befürchteten eine weitere Eskalation in dem Handelskonflikt zwischen den beiden weltweit führenden Volkswirtschaften.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 2,4 Prozent auf 25.324 Punkte nach. Mit einem höheren Tagesverlust war der US-Leitindex zuletzt am 3. Januar 2019 aus dem Handel gegangen. Der breiter gefasste S&P-500 sank 2,4 Prozent auf 2811 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich sogar um 3,4 Prozent auf 7647 Punkte.

Chinas Finanzministerium kündigte an, US-Waren im Wert von 60 Milliarden Dollar mit Strafzöllen zu belegen und reagierte damit auf die US-Zölle auf chinesische Güter vom Freitag. „Jede Zollerhöhung ist eine Belastung für die weltweite Wirtschaft, und wenn es die Wirtschaft belastet, belastet es die Firmengewinne, und deswegen werden die Aktienmärkte reagieren“, sagte Art Hogan, Chefstratege bei National Securities.

Einzelwerte im Fokus

Unter Druck waren Firmen, die besonders viel Geschäft im Ausland machen. So gaben Papiere des Flugzeugherstellers Boeing 4,9 Prozent nach, der Baumaschinen-Gigant Caterpillar verlor 4,6 Prozent. Auch Technologiewerte wie Apple, Intel oder Qualcomm gerieten unter Druck. Apple verlor allerdings auch, weil das oberste US-Gericht den Weg für eine Sammelklage von Apple-Kunden gegen den iPhone-Hersteller freigemacht hat.

Der Supreme Court in Washington bestätigte am Montag die Entscheidung einer niedrigeren Instanz. Die Kunden werfen dem Konzern vor, den Markt für iPhone-Apps als Monopol zu betreiben und zu hohe Preise zu verlangen. Die Papiere des iPhone-Herstellers verloren mehr als fünf Prozent.

Die in den USA notierten Teva-Aktien verloren über 16 Prozent. 44 US-Bundesstaaten hatte Klage gegen zahlreiche Pharmafirmen wegen unerlaubter Preisabsprachen von Pharmafirmen eingereicht, wie die Staatsanwaltschaften am Wochenende mitteilten. Auch die Ratiopharm-Mutter ist betroffen. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.

Uber-Aktie fällt weiter

Börsenneuling Uber fällt in der Gunst der Anleger weiter zurück. Die Aktien des kalifornischen Fahrdienstvermittlers verloren knapp elf Prozent. Bereits am ersten Handelstag am vergangenen Freitag waren Anleger auf die Bremse getreten – die Uber-Aktien schlossen 7,6 Prozent tiefer bei 41,57 Dollar. Ausgegeben wurden die Papiere zu je 45 Dollar. Die Anteilsscheine des kleineren Konkurrenten Lyft brachen mehr als sechs Prozent ein.

Die in den USA notierten Teva-Aktien verloren fast 15 Prozent. 44 US-Bundesstaaten hatte Klage gegen zahlreiche Pharmafirmen wegen unerlaubter Preisabsprachen von Pharmafirmen eingereicht, wie die Staatsanwaltschaften am Wochenende mitteilten. Auch die Ratiopharm-Mutter ist betroffen. Das Unternehmen wies die Vorwürfe zurück.

Die Furcht vor einem Handelskrieg verschreckte auch Anleger in Europa. Der Dax fiel 1,5 Prozent auf 11.876 Punkte, der EuroStoxx50 büßte 1,2 Prozent auf 3320 Zähler ein.

An der New York Stock Exchange wechselten rund eine Milliarde Aktien den Besitzer. 620 Werte legten zu, 2981 gaben nach und 243 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,43 Milliarden Aktien 514 im Plus, 2631 im Minus und 113 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren als sicherer Hafen gefragt und legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 14/32 auf 99-23/32. Die Rendite sank auf 2,4050 Prozent. Der 30-jährige Bond rückte um 22/32 auf 100-23/32 vor und rentierte mit 2,8385 Prozent.

  • rtr
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