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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Handelsstreit USA-China belastet die Wall Street

Investoren zweifeln an einer schnellen Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Der Wall Street wartet ab.
Update: 08.02.2019 - 22:58 Uhr Kommentieren
Die Aktien von Airbus rutschten ab. Quelle: AP
Börse New York

Die Aktien von Airbus rutschten ab.

(Foto: AP)

New YorkDer Handelsstreit zwischen den USA und China hat zum Wochenausklang erneut die Wall Street belastet. Auch schwächere Konjunkturdaten aus der EU trugen am Freitag dazu bei, die Aktienkurse den dritten Tag in Folge ins Minus zu drücken.

Der Dow-Jones-Index fiel um 0,3 Prozent auf 25.106 Punkte. Der breiter gefasste S&P legte um knapp 0,1 Prozent auf 2708 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ebenfalls etwa 0,1 Prozent auf 7298 Zähler. Auf Wochensicht stieg der Dow um fast 0,2 Prozent, der S&P blieb faktisch unverändert und die Nasdaq legte um knapp 0,5 Prozent zu. Der deutsche Leitindex Dax hatte zuvor um 1,1 Prozent tiefer bei 10.906 Punkten geschlossen. Auf Wochensicht gab er 2,4 Prozent nach. Der EuroStoxx50 verlor am Freitag ein halbes Prozent auf 3135 Punkte.

Den US-Börsen versetzte die Ankündigung von Präsident Donald Trump einen Dämpfer, er werde sich nun doch nicht vor Ablauf einer wichtigen Frist Anfang März mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffen und über Lösungen für den Handelsstreit beraten. Am Freitag kündigte das US-Präsidialamt dann zumindest „hochrangige Handelsgespräche“ für Mitte Februar an. Einem Medienbericht zufolge könnte die Frist auch verlängert werden.

Die Unsicherheit bei dem Thema bleibe allerdings, sagte der für Handelsstrategien zuständige Experte Shawn Cruz von TD Ameritrade. Auch der Portfolio-Manager Jeremy Bryan erklärte, nach der Erholung im Januar werde den Händlern bewusst, dass viele Probleme noch nicht gelöst worden seien.

Bei den Einzelwerten legten Mattel-Aktien 23 Prozent zu. Der Barbie-Hersteller war überraschend in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Dagegen verfehlte Konkurrent Hasbro selbst die bescheidensten Erwartungen, was zu einem Kursverlust von knapp einem Prozent führte. Hasbro habe sich immer noch nicht wie erhofft vom Niedergang von Toys „R“ Us erholt, hieß es.

Beim Schuhproduzenten Skechers konnten sich die Anleger nach guten Quartalszahlen über einen Kurssprung von rund 15 Prozent freuen. Das Online-Reisebüro Expedia gab einen überraschend optimistischen Gewinnausblick, was die Aktien um mehr als zwei Prozent anziehen ließ.

Bei Arconic taten sich die Anleger anfangs schwer, die jüngsten Unternehmensnachrichten einzuordnen. Soliden Quartalszahlen sowie den Aufspaltungsplänen des Metallverarbeitungsunternehmens stand eine drastische Dividendenkürzung um zwei Drittel gegenüber. Nach heftigen Kursschwankungen überwog schnell eine negative Interpretation: Die Anteilscheine sackten letztlich um über drei Prozent ab.

Vor zweieinhalb Wochen hatte das Arconic-Management die Anleger mit der Entscheidung geschockt, den geplanten Verkauf des Unternehmens angesichts enttäuschender Kaufofferten abzublasen. Damals hatte die Aktie 16 Prozent eingebüßt.

Der Euro schwächelte weiter und kostete im New Yorker Handel zuletzt 1,1322 US-Dollar. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1346 (Donnerstag: 1,1345) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8814 (0,8815) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen um 6/32 Punkte auf 99 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,63 Prozent.

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  • rtr
  • dpa
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