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Wall Street
(Foto: AFP)

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Hoffnung auf kräftige Zinssenkung schwindet – Wall Street schließt im Minus

Der starke US-Arbeitsmarktreport vom vergangenen Freitag belastet weiterhin die Märkte in aller Welt. Zu den größten Verlierern zählt die Boeing-Aktie.
Update: 08.07.2019 - 23:05 Uhr Kommentieren

New York Nachlassende Spekulationen auf deutliche Zinssenkungen der US-Notenbank (Fed) haben der Wall Street zum Wochenauftakt zu schaffen gemacht. Grund hierfür waren die überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag. Anleger rechneten zwar weiterhin mit einer Zinssenkung, aber nicht mehr mit einem aggressiven Schritt, sagte Volkswirt Howie Lee von der OCBC Bank. Investoren taxieren die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt aktuell nur noch auf 0,5 Prozent. Vor Bekanntgabe der US-Daten hatte die Quote bei etwa 25 Prozent gelegen. Eine Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt Ende Juli gilt aber weiterhin als fast sicher.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent tiefer auf 26.806 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,5 Prozent auf 2975 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,8 Prozent auf 8098 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Zu den größten Verlierern an der Wall Street gehörten Boeing mit einem Kursminus von 1,3 Prozent. Der saudi-arabische Billig-Flieger Flyadeal stornierte eine 5,9 Milliarden Dollar schwere Bestellung für Maschinen des Typs 737 MAX, die wegen technischer Probleme weltweit mit einem Flugverbot belegt sind. Flyadeal setzt stattdessen auf das Konkurrenzmodell A320 von Airbus.

Auf den Einkaufslisten der Börsianer standen die Anteilsscheine von Symantec. Der Chipproduzent Broadcom will Insidern zufolge die Cybersicherheitsfirma übernehmen. Die Gespräche seien schon fortgeschritten. Das Volumen der Transaktion wird laut Medienberichten auf mehr als 15 Milliarden Dollar taxiert. Mit der Übernahme würde Broadcom seinen Vorstoß in neue Geschäftsfelder vorantreiben. Symantec-Anteilsscheine rückten um 2,4 Prozent vor.

In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent tiefer auf 12.543 Punkten. Der EuroStoxx50 notierte 0,1 Prozent niedriger bei 3523 Zählern.

Die US-Kreditmärkte zeigten sich uneinheitlich. Die zehnjährigen Staatsanleihen verloren 2/32 auf 102-28/32. Die Rendite stieg auf 2,0510 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich dagegen um 10/32 auf 107-4/32 und rentierte mit 2,5326 Prozent.

Mehr: Warum der Dow Jones trotz Rekordhochs anderen Indizes hinterherhinkt.

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  • rtr
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