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Händler an der New Yorker Börse

Der Dow Jones setzt seinen Erfolgskurs fort.

(Foto: Bloomberg)

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Hoffnung auf Zinssenkung verhilft US-Börsen zu Kursgewinnen

Die US-Börsen haben nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hinzugewonnen. Jerome Powell hatte zuvor seine Bereitschaft für Zinssenkungen signalisiert.
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New York Beflügelt von der US-Notenbank Federal Reserve haben die New Yorker Börsen zur Wochenmitte leicht im Plus geschlossen. Angesichts des mit immer härteren Bandagen geführten Zollstreits fasst die Fed eine baldige Zinswende ins Auge. Die Währungshüter behielten den Leitzins am Mittwoch zwar in einer Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent. Doch ist mittlerweile fast die Hälfte der Fed-Spitze der Meinung, dass ein niedrigeres Niveau bald angebracht sein dürfte.

An den Märkten wird bereits für Juli mit einer Senkung gerechnet. Laut Zentralbank-Chef Jerome Powell treibt die Fed ein „Gefahrenbild“ aus Handelskonflikten und eingetrübten Aussichten für die Weltwirtschaft um: „Wir werden bei Bedarf handeln und unsere Instrumente nutzen, um das Wachstum zu sichern“, betonte er und stieß die Tür für eine baldige Erhöhung weit auf.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent höher auf 26.504 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,3 Prozent auf 2926 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,4 Prozent auf 7987 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Ein Quartalsergebnis über den Markterwartungen gab Adobe Auftrieb. Die Aktien legten mehr als fünf Prozent zu. Der Software-Konzern hat dank der Nachfrage nach seinen Produkten zur Gestaltung von digitalen Inhalten Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal gesteigert.

Die Anteilsscheine des Online-Reiseanbieters TripAdvisor verteuerten sich um 1,9 Prozent, nachdem ein Broker die Aktie auf „kaufen“ hochgestuft hatte.

Auch in Europa hielten die Anleger ihre Füße überwiegend still. Dax und EuroStoxx50 bewegten sich am Mittwoch in engen Handelsspannen. Der deutsche Leitindex ging 0,2 Prozent schwächer bei 12.308 Punkten aus dem Handel. Sein europäisches Pendant legte 0,1 Prozent auf 3455 Zähler zu.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 850 Millionen Aktien den Besitzer. 2320 Werte legten zu, 1409 gaben nach und 292 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,97 Milliarden Aktien 1806 im Plus, 1286 im Minus und 187 unverändert.

Die US-Kreditmärkte legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 7/32 auf 103-2/32. Die Rendite sank auf 2,0319 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 6/32 auf 106-29/32 und rentierte mit 2,5430 Prozent.

Mehr: US-Präsident Donald Trump kritisiert die Lockerungen der Geldpolitik durch die EZB. Das ist aus europäischer Sicht ebenso unfair wie besorgniserregend, kommentiert Michael Maisch.

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