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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Hoffnung im US-mexikanischen Zollstreit stützt US-Börse

Gerüchte um eine mögliche Verschiebung von Strafzöllen der USA auf Importe aus Mexiko sind am Donnerstag bei den US-Investoren gut angekommen.
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Anleger gehen davon aus, dass die Fed bereits im Juli einen ersten Zinsschritt tätigt. Quelle: dpa
Aktienhändler in New York

Anleger gehen davon aus, dass die Fed bereits im Juli einen ersten Zinsschritt tätigt.

(Foto: dpa)

New YorkDie Wall Street hat am Donnerstag Gewinne verbucht. An einem unruhigen Handelstag überwog zum Schluss die Hoffnung – auf eine Einigung im Zollstreit zwischen den USA und Mexiko sowie auf eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank Fed. Vor allem ein Bericht über eine mögliche Verschiebung der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle auf mexikanische Importwaren brachte gegen Ende des Börsentags Zuversicht.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 25.723 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 2843 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,5 Prozent auf 7615 Punkte vor. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent schwächer auf 11.953 Zählern.

Hoffnung schöpften US-Anleger auch aus den jüngsten Aussagen des Fed-Chefs Jerome Powell, der sich die Option für Zinssenkungen offenhält. Nervös machte die Investoren aber, dass US-Präsident Donald Trump China mit neuen Strafzöllen drohte. Letztlich darüber entscheiden will er nach eigenem Bekunden wahrscheinlich unmittelbar nach dem G20-Gipfel Ende Juni, so dass hier die Ungewissheit anhält.

Einzelwerte im Fokus

Advanced Micro Devices: Zu den größten Gewinnern an der Wall Street gehörten nach einer Heraufstufung die Anteilsscheine von Advanced Micro Devices mit einem Plus von fast acht Prozent.

Tesla: Titel von Tesla setzten ihren Erholungskurs fort und gewannen 4,8 Prozent. Der Branchen-Webseite Electrek zufolge hat der Elektroauto-Pionier im laufenden Quartal bereits 33.000 Fahrzeuge in Nordamerika ausgeliefert. Im Juni peile das Unternehmen weitere 33.000 Auslieferungen an.

Fiat Chrysler: Der Rückzieher von Fiat Chrysler (FCA) bei der angestrebten Fusion mit Renault belastete den Kurs von Fiat Chrysler nicht. Er legte um 0,8 Prozent zu. FCA hatte das Angebot zur Fusion in der Nacht zum Donnerstag überraschend „mit sofortiger Wirkung“ zurückgezogen. Das italienisch-amerikanische Unternehmen reagierte damit auf die Mitteilung des französischen Renault-Konzerns, eine Entscheidung über förmliche Fusionsgespräche erneut zu verschieben.

Google: Google-Aktien verteuerten sich nach frühen Verlusten um 0,3 Prozent und kosteten zum Handelsschluss 1047 Dollar das Stück. Der Internetkonzern hatte zuvor die Übernahme des Datenanalyse-Spezialisten Looker für 2,6 Milliarden Dollar in bar angekündigt hatte.

Kirkland’s: Mit einem Kursminus von fast 50 Prozent ging es für die Aktie des Einrichtungshauses besonders steil bergab. Das Unternehmen blieb mit seinen Quartalszahlen hinter den Erwartungen zurück.

Mehr: EZB-Präsident Mario Draghi bremst die Erwartungen der Investoren auf eine baldige Zinswende. Lesen Sie, wie er dies beim EZB-Ratstreffen begründete.

  • rtr
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