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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Konjunkturabkühlung setzt Wall Street zu – Dow verliert knapp 500 Punkte

Schwache Konjunkturberichte schüren die Sorgen der Anleger an den US-Börsen. Die wichtigsten Indizes schlossen am Mittwoch deutlich im Minus.
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Weltweit leiden Börsen derzeit unter konjunkturellen Problemen. Quelle: AFP
Börsenhändler

Weltweit leiden Börsen derzeit unter konjunkturellen Problemen.

(Foto: AFP)

New York Belastet von Konjunktursorgen haben die US-Börsen am Mittwoch erneut nachgegeben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,9 Prozent tiefer auf 26.078 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 1,8 Prozent auf 2887 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 1,6 Prozent auf 7785 Punkte.

Die Anleger waren Börsianern zufolge verunsichert, nachdem die Stimmung in der US-Industrie auf den schlechtesten Wert seit mehr als zehn Jahren gesackt war. Händlern zufolge wirkten am Markt noch die schwachen Daten vom Dienstag nach. Auch die Konjunkturabkühlung in Europa und China nähre Ängste um die Weltwirtschaft, sagte Stratege Robert Pavlik vom Vermögensverwalter SlateStone Wealth. „All das gibt den Investoren Gründe zu pausieren und Gewinne mitzunehmen.“

Einen negativen Vorgeschmack auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag lieferten zudem die Daten der privaten US-Arbeitsagentur ADP. Demnach wurden mit 135.000 neuen Stellen im September etwas weniger geschaffen als erwartet.

Einzelwerte im Fokus

Unter den Einzelwerten notierten Aktien des Ölkonzerne Exxon und Chevron jeweils rund drei Prozent schwächer. Ihnen macht der sinkende Ölpreis zu schaffen. Exxon korrigierte seine Prognose für das dritte Quartal.

Rückläufige Absatzzahlen auf dem Heimatmarkt drückten die Aktien des Autoherstellers Ford 3,2 Prozent ins Minus.

Activision Blizzard verbilligten sich um 1,2 Prozent. Zuvor hatte ein Broker die Aktien des Entwicklers von Computerspielen wie "Call of Duty" und "Warcraft" heruntergestuft.

Die Angst vor einem weltweiten Konjunktureinbruch in Folge von Handelskonflikten schickte auch Europas Börsen weiter auf Talfahrt. Für zusätzliche Nervosität sorgte der nahende Brexit-Showdown. Der Dax schloss mit 2,8 Prozent im Minus bei 11.925 Punkten, der EuroStoxx50 sackte um 2,8 Prozent auf 3118 Punkte ab.

An der New York Stock Exchange wechselten rund eine Milliarde Aktien den Besitzer. 849 Werte legten zu, 3022 gaben nach und 167 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,43 Milliarden Aktien 838 im Plus, 2306 im Minus und 163 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren als sicherer Hafen gefragt und legten zu. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 13/32 auf 100-8/32. Die Rendite sank auf 1,5974 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 15/32 auf 103-21/32 und rentierte mit 2,0842 Prozent.

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  • rtr
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