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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Pessimistische Prognosen drücken Dow nach Rekordhoch ins Minus

Nach einem Auftrieb am Morgen beenden Dow und S&P den Handel mit Verlusten. Grund sind enttäuschende Signale von Home Depot und Kohl’s.
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Der Handelsstreit dominiert die Märkte. Quelle: UPI/laif
Händler an der Wall Street

Der Handelsstreit dominiert die Märkte.

(Foto: UPI/laif)

New York An der Wall Street haben die Anleger am Dienstag nach neuen Rekordständen auf die Bremse getreten. Auslöser war eine pessimistischere Geschäftsprognose der größten US-Baumarktkette Home Depot.

Einen weiteren Stimmungsdämpfer lieferte der Warenhauskonzern Kohl's mit einer Gewinnwarnung. Zu Handelsbeginn hatten Hoffnungen auf einen baldigen Handelsdeal zwischen den USA und China noch für Auftrieb an den US-Börsen gesorgt. „Die Märkte sind wahrscheinlich etwas zu hoch gestiegen“, sagte Randy Frederick vom Wertpapierhändler Charles Schwab. „Daher überrascht es nicht, dass es nun eine Pause gibt.“

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss in New York 0,4 Prozent tiefer auf 27.933,98 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 büßte 0,1 Prozent auf 3.120,18 Zähler ein. Beide Barometer waren zuvor auf neue Höchststände gestiegen. Der technologielastige Nasdaq rückte dagegen 0,2 Prozent auf 8.570,66 Punkte vor.

In Frankfurt schloss der Dax knapp im Plus bei 13.221 Punkten, nachdem er zuvor zeitweise auf einem Zwei-Jahres-Hoch notiert hatte.

Blick auf die Einzelwerte

Home Depot: Die Aktien der Baumarktkette rutschten um 5,4 Prozent ab und markierten damit den größten Kursrückgang seit fast zwei Jahren. Das Management senkte zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Umsatzprognose, weil das Online-Geschäft nicht so läuft wie erhofft.

Kohl’s: Auch für die Titel des Einzelhändlers ging es abwärts, und zwar um 19,5 Prozent. Wie Home Depot verfehlte Kohl’s die Umsatzerwartungen und kappte zum zweiten Mal seine Jahresziele.

Lowe's, Macy's, Nordstrom: Die Papiere des Home-Depot-Rivalen büßten 1,4 Prozent ein. Die Kohl's-Konkurrenten Macy's und Nordstrom verloren 10,9 beziehungsweise 6,3 Prozent.

Broadcom: Auf der Gewinnerseite standen dagegen Broadcom mit einem Plus von 2,1 Prozent. Die Titel des Chipherstellers waren zuvor von den Experten der Bank Morgan Stanley hochgestuft worden.

Mehr: Bei einem Treffen mit dem Fed-Präsidenten hat Trump erneut die aus seiner Sicht zu hohen Zinsen kritisiert. Ein zu starker Dollar schade dem Wachstum.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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