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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Schnäppchenjagd an den US-Börsen – Bankaktien gefragt

Die US-Anleger sind zuversichtlich in die Woche gestartet. Zugelegt haben vor allem Bankaktien, die zuletzt noch stark unter Druck gewesen waren.
28.09.2020 Update: 28.09.2020 - 22:57 Uhr Kommentieren
Schnäppchenjäger greifen am Montag zu. Quelle: AFP
Wall Street

Schnäppchenjäger greifen am Montag zu.

(Foto: AFP)

New York Nach der längsten Verlustserie seit einem Jahr haben Schnäppchenjäger den US-Börsen zu Gewinnen verholfen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss am Montag 1,5 Prozent höher auf 27.584 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte 1,9 Prozent auf 11.117 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 1,6 Prozent auf 3351 Punkte zu. Die Kursgewinne zeigten, dass bei den Anlegern die Zuversicht auf eine anhaltende Konjunkturerholung steige, sagte John Traynor, Chefinvestor bei People's United Advisors.

Allerdings könne angesichts der steigenden Coronavirus-Neuinfektionen keine Entwarnung gegeben werden, sagte er. „Wir sehen das nicht als den ersten Schritt in einem Aufschwung. Zwischen jetzt und der Präsidentschaftswahl werden wir noch eine Menge Turbulenzen erleben.“ Für gute Stimmung sorgten die jüngsten Daten aus China, wo die Gewinne der Industrie den vierten Monat in Folge stiegen. „Diese Daten erinnern Investoren daran, dass wir nicht auf einen neuen Bärenmarkt oder eine neue Rezession zusteuern“, sagte Sam Stovall, Chefstratege beim Finanzdienstleister CFRA.

Gefragt waren die Aktien, die zuletzt besonders stark unter Druck geraten waren. Dazu gehörten Bankenwerte wie die Titel von JPMorgan, Goldman Sachs, Morgan Stanley, Wells Fargo, Bank of America oder Citigroup mit einem Plus von bis zu 3,1 Prozent. Auch Reisewerte standen auf dem Einkaufszettel: Die Aktien von Delta Air Lines, United und American Airlines notierten bis zu 5,2 Prozent höher, Kreuzfahrtunternehmen wie Norwegian Cruise, Royal Caribbean oder Carnival schafften immerhin noch ein Plus von bis zu 2,3 Prozent.

Einzelwerte im Fokus

Boeing: Zu den größten Gewinnern im Dow gehörten die Boeing-Aktien mit einem Plus von 6,4 Prozent. Der Chef der US-Luftfahrtaufsicht Steve Dickson sagte, seine Behörde werde den Unglücksflieger 737 MAX einem Prüfungsflug unterziehen. Das gilt als wichtiger Meilenstein, um die nach zwei Abstürzen am Boden stehende Maschine wieder in Betrieb nehmen zu dürfen.

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    Inovio: Um mehr als 28 Prozent abwärts ging es dagegen für die Aktien des Impfstoffentwicklers Inovio. Das Unternehmen kann eine geplante Wirksamkeitsstudie vorerst nicht beginnen, weil die US-Pharmaaufsicht FDA noch Fragen hat.

    Uber: Beim Fahrdienstvermittler Uber konnten sich die Anteilseigner über einen Kursanstieg um 3,2 Prozent freuen. Das Unternehmen darf einem Gerichtsurteil zufolge in London weiter seine Dienste anbieten. Der Westminster Magistrates' Court entschied gegen den Entzug der Lizenz in der britischen Hauptstadt. „Das ist ein wichtiger Sieg für Uber“, betonte Analyst Neil Wilson von Markets.com.

    Cleveland-Cliffs: Die Aktien des Bergbaukonzerns Cleveland-Cliffs trieb es um 11,6 Prozent nach oben, nach der Meldung, dass der Konzern die US-Aktivitäten des Stahlproduzenten ArcelorMittal kaufen will.

    WPX Energy und Devon Energy: WPX Energy übernimmt in einer anderen milliardenschweren Transaktion den Konkurrenten Devon Energy, was die Aktien von WPX um 16,4 und jene von Devon um 11,1 Prozent ansteigen ließ. Durch einen Aktientausch wird WPX am Ende mehr als die Hälfte an dem fusionierten Konzern halten, welcher einer der größten Schieferölproduzenten in den USA sein wird. Ein Analyst nannte die Transaktion strategisch sinnvoll.

    Caesars Entertainment: Die Papiere von Caesars Entertainment reagierten außerdem mit einem Anstieg um zwei Prozent darauf, dass der US-Glücksspielkonzern den britischen Joint-Venture-Partner William Hill übernehmen will. Am Freitag war bereits über ein anderes Gebot des Investors Apollo spekuliert worden, dieser könnte nun ausgestochen werden.

    Mehr: Bei jedem Kurseinbruch in den vergangenen Jahrzehnten flutete die Fed die Märkte mit Geld. Auch die EZB droht sich zum Sklaven der Börsen zu machen.

    • rtr
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