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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Schwache China-Daten lasten auf Wall Street

Wieder aufkeimende Rezessionsängste haben der Wall Street am Dienstag zu schaffen gemacht. Bei den Einzelwerten standen die Papiere von Ford im Fokus.
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Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Quelle: Reuters
Händler an der New Yorker Börse

Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen.

(Foto: Reuters)

New York Die US-Börsen haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Wieder aufkeimende Rezessionsängste machten der Wall Street zu schaffen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 26.909 Punkten. Der technologielastige Nasdaq notierte kaum verändert bei 8084 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 stagnierte bei 2979 Punkten.

Genährt wurden die Spekulationen von den stärksten Preissenkungen der chinesischen Industrie seit drei Jahren. Die dortigen Erzeugerpreise fielen im August um 0,8 Prozent. Börsianer werteten dies als Zeichen für die Belastungen der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft durch den Zollstreit mit den USA.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten rutschten die Titel von Ford um 1,3 Prozent ab, nachdem die Rating-Agentur Moody's die Anleihen des Autobauers auf „Ramsch"-Status heruntergestuft hatte. Das Unternehmen stehe großen Herausforderungen durch die Konkurrenz und den Wandel der Branche gegenüber, schrieben die Moody's-Experten. Sollte der sieben Milliarden Dollar schwere Konzernumbau keine Früchte tragen, müsse mit einer erneuten Herabstufung der Bonität gerechnet werden.

Die Aussicht auf einen Gewinnrückgang schickte Wendy's auf Talfahrt. Die Aktien der Burger-Kette fielen um rund zehn Prozent. Wegen der Kosten für den Aufbau eines Frühstücksangebots rechnet das Unternehmen für 2019 mit einem Rückgang des Reingewinns um 3,5 bis 6,5 Prozent. Bislang hatte es einen Anstieg von 3,5 bis sieben Prozent angepeilt.

Gefragt waren dagegen die Anteilsscheine von Apple mit einem Plus von 1,2 Prozent. Das Unternehmen treibt seinen Wandel zu einem Unterhaltungskonzern voran. Der iPhone-Hersteller kündigte an, seinen bereits zuvor in Aussicht gestellten Streamingdienst Anfang November in 100 Ländern zu starten. Damit will Apple Platzhirschen wie Netflix und Walt Disney Konkurrenz machen. Netflix- und Disney-Papiere ließen jeweils 2,2 Prozent Federn.

In Frankfurt hielt der nahende Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) Anleger in Atem. „Viele haben Angst, jetzt neue Positionen einzugehen und dann auf dem falschen Fuß erwischt zu werden“, führte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners aus. Der Dax ging rund 0,4 Prozent im Plus bei 12.268 Zählern aus dem Handel. Der EuroStoxx50 schloss 0,1 Prozent fester auf 3499 Punkten.

Unter Anlegern gilt als ausgemacht, dass die EZB am Donnerstag den Zins für Einlagen bei der Notenbank senken wird. Uneins sind sie sich dagegen, wie groß der Schritt ausfallen und ob EZB-Chef Mario Draghi zusätzlich eine Wiederaufnahme der Wertpapierkäufe ankündigen wird.

Mehr: Im deutschen Leitindex Dax haben am Dienstag die Autowerte vom Beginn der Internationalen Automobilausstellung profitiert. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden zu den aktuellen Entwicklungen des Dax.

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  • rtr
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