Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Schwache Einzelhandelszahlen und Zollstreit lasten auf US-Börsen

Der Einzelhandel legt in den USA enttäuschende Zahlen vor, zudem dämpft der Handelsstreit die Stimmung. Die US-Börsen beenden dem Handel mit leichten Verlusten.
Update: 16.10.2019 - 23:06 Uhr Kommentieren
Ein Händler auf dem Börsenparkett. Quelle: AP
Wall Street

Ein Händler auf dem Börsenparkett.

(Foto: AP)

New York Neue Misstöne im Streit der USA mit China haben am Mittwoch für Verunsicherung an den US-Aktienmärkten gesorgt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab 0,1 Prozent auf 27.001 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,2 Prozent auf 2989 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,3 Prozent auf 8124 Punkte.

Das US-Abgeordnetenhaus hat mehrere Gesetze auf den Weg gebracht, die die prodemokratischen Demonstranten in Hongkong unterstützen sollen. China reagierte darauf mit Vergeltungsdrohungen. An den Börsen herrschte daher Angst vor Rückschlägen im Zollstreit. Ernüchterung lösten auch die US-Einzelhandelsumsätze im September aus. Sie schrumpften zum Vormonat um 0,3 Prozent. Analysten hatten dagegen eine Zunahme um 0,3 Prozent erwartet.

Das Brexit-Drama ließ Europas Anleger zwischen Hoffen und Bangen schwanken. Angesichts der auf Hochtouren laufenden Gespräche am Mittwoch ging das britische Pfund auf Berg-und-Tal-Fahrt. An den Aktienmärkten hielten sich die Anleger weitgehend zurück. Der Dax schloss 0,3 Prozent im Plus auf 12.670 Punkte. Der Euro Stoxx 50 stagnierte bei 3599 Zählern.

Einzelwerte im Fokus

Bereits vor dem Handelsstart hatte die Bank of America mit ihrem Quartalsbericht für Freude gesorgt. Das Geldhaus hatte zwar wegen der Einstellung eines Gemeinschaftsunternehmens einen Gewinneinbruch verzeichnet, doch im Tagesgeschäft war es gut gelaufen. Die Aktien gewannen 1,5 Prozent.

United Airlines überraschte mit einem Gewinnsprung und hat auch den Quartalsumsatz gesteigert, da der boomende Flugverkehr und gesunkene Spritpreise schwerer wogen als die Probleme mit Boeings Krisenjet 737 Max. Dazu hob die Fluggesellschaft die Jahresziele deutlich an. Für die Aktien ging es um rund zwei Prozent hoch.

Bei den Arzneimittelgroßhändlern Cardinal Health, AmerisourceBergen und McKesson konnten sich die Anleger über Kursgewinne zwischen gut 2 und fast 5 Prozent freuen. Kurz vor einem US-Prozess um süchtig machende Schmerzmittel verhandeln die Unternehmen laut einem Bericht des „Wall Street Journal“ mit Klägeranwälten über einen milliardenschweren Vergleich.

An der Dow-Spitze bauten die Aktien von Johnson & Johnson ihre Vortagesgewinne aus und stiegen um 1,8 Prozent. Der Pharmakonzern hatte am Dienstag die Messlatte für das Gesamtjahr höher gelegt.

Klares Schlusslicht im Nasdaq 100 waren die Anteilscheine von Workday, die um mehr als 11 Prozent absackten. Nach einer Kapitalmarktveranstaltung des Anbieters von cloudbasierter Software für Rechnungswesen, Personalverwaltung und Unternehmensplanung hatten Analysten Sorge bezüglich des Wachstums im Personalmanagement-Geschäft geäußert.

Der Euro profitierte weiter von der Aussicht auf einen Brexit-Deal und kostete zuletzt 1,1074 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1025 (Dienstag: 1,1007) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9070 (0,9085) Euro gekostet. Richtungweisende zehnjährige US-Staatsanleihen stiegen angesichts der leichten Verluste an der Wall Street um 7/32 Punkte auf 98 29/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,745 Prozent.

Mehr: Die niedrigen Zinsen ermutigen Investoren, mehr Risiken einzugehen. Das sei eine Gefahr für die Stabilität des weltweiten Finanzsystems, warnt der IWF.

  • rtr
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 - Schwache Einzelhandelszahlen und Zollstreit lasten auf US-Börsen

0 Kommentare zu "Dow Jones, Nasdaq, S&P 500: Schwache Einzelhandelszahlen und Zollstreit lasten auf US-Börsen "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.