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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Schwache Konjunkturdaten belasten US-Börsen

Die US-Bauausgaben sind zurückgegangen und sorgen für Ernüchterung an der Wall Street. Das Handelsabkommen mit China könnte Ende März kommen.
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Die Aktien von Airbus rutschten ab. Quelle: AP
Börse New York

Die Aktien von Airbus rutschten ab.

(Foto: AP)

New YorkEnttäuschende Konjunkturdaten haben die New Yorker Börsen am Montag nach einem freundlichen Auftakt belastet. Die US-Bauausgaben gingen den jüngsten Daten des Handelsministeriums zufolge im Dezember um 0,6 Prozent zurück. Analysten hatten jedoch mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet. „Die Zahlen zu den Bauausgaben zeigen, wie sehr die Wirtschaft zum Ende des letzten Jahres auf die Bremse getreten ist“, sagte Marktstratege Michael Antonelli von Robert W. Baird.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Handelsschluss in New York 0,8 Prozent weniger auf 25.8190 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 verringerte sich um 0,4 Prozent auf 2792 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,23 Prozent auf 7577 Stellen.

In Frankfurt verlor der Dax zum Handelsschluss den Schwung. Das Marktbarometer schloss 0,1 Prozent tiefer bei 11.592 Punkten. Zuvor hatten Spekulationen auf einen neuen Schub für die schwächelnde Weltwirtschaft den Börsen Auftrieb gegeben. Dies hielt den Eurostoxx50 im Plus. Er legte 0,2 Prozent auf 3317 Punkte zu.

Über weite Strecken des Tages bestimmte der Zollstreit zwischen den USA und China den Handel. Einem Insider zufolge ist eine Einigung zwischen den beiden weltweit größten Volkswirtschaften in greifbarer Nähe. Das „Wall Street Journal“ berichtete zudem, US-Präsident Donald Trump und sein Kollege Xi Jinping aus China könnten ein Abkommen bei einem Gipfel Ende März besiegeln.

Einzelwerte im Überblick

Bei den Einzelwerten rutschten die Aktien von DaVita um fast drei Prozent ab. Die USA wollen die Behandlungskosten für Dialyse-Patienten reduzieren und daher künftig Therapien daheim statt in speziellen Kliniken favorisieren. DaVita und der deutsche Rivale Fresenius Medical Care (FMC) betreiben in den USA mehr als 5000 Dialyse-Zentren und kommen damit auf einen Marktanteil von rund 70 Prozent.

Kraft Heinz verteuerten sich dagegen um 2,6 Prozent. Zuvor hatte Morgan Stanley die Aktie des Lebensmittelkonzerns hochgestuft.

Tesla-Scheine setzten ihre Talfahrt mit einem Kursabschlag von 3,2 Prozent fort, obwohl der US-Elektroautobauer sein neues Model Y am 14. März vorstellen will. Am Freitag war die Aktie bereits um rund acht Prozent eingebrochen.

Tesla hatte sich in der vergangenen Woche zu einem radikalen Schritt im Kampf gegen die notorischen Verluste entschlossen: Die E-Autos werden weltweit künftig nur noch online vertrieben, um das neue Volumenmodell Model 3 zum versprochenen Basispreis von 35.000 Dollar anbieten zu können und Kosten zu senken.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,04 Milliarden Aktien den Besitzer. 1576 Werte legten zu, 2176 gaben nach und 301 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,52 Milliarden Aktien 1178 im Plus, 1912 im Minus und 168 unverändert.

Die US-Kreditmärkte waren gefragt. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 9/32 auf 99-5/32. Die Rendite sank auf 2,7205 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 21/32 auf 98-9/32 und rentierte mit 3,0883 Prozent.

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