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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Starke Geschäftszahlen verhelfen US-Börsen zu Gewinnen

Die großen Indizes an der Wall Street haben am Dienstag allesamt stärker geschlossen. Vor allem Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson sorgte für Auftrieb an der Wall Street.
Update: 16.04.2019 - 22:57 Uhr Kommentieren
Sorgen um eine Gewinnrezession legen die Anleger erstmal beiseite. Quelle: AP
Börsenhändler an der Wall Street

Sorgen um eine Gewinnrezession legen die Anleger erstmal beiseite.

(Foto: AP)

New YorkDie Wall Street hat am Dienstag leichte Gewinne verbucht. Das Interesse der Anleger galt ganz den Unternehmenszahlen. Für gute Stimmung sorgte dabei der Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson, der die Markterwartungen im Berichtsquartal übertraf und nun optimistischer auf das Gesamtjahr blickt. Die Aktien stiegen um rund zwei Prozent.

Belastet wurde der Börsenhandel dagegen durch den Versicherer UnitedHealth, der trotz überraschend guter Quartalszahlen mehr als fünf Prozent nachgab. Die Anleger fürchten eine Reform des Erstattungssystems zulasten von Versicherungsunternehmen.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,26 Prozent auf 26.452 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 bewegte sich mit einem Plus von 0,05 auf 2907 Zählern nur wenig. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte 0,3 Prozent zu auf 8000 Punkte.

Einzelwerte im Fokus

Unter den Einzelwerten lag der Fokus vor allem auf der Chipbranche: Apple und der Konzern Qualcomm legten ihren mehr als zwei Jahre langen Patentstreit bei. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen und Apple wird eine Zahlung an den Chipkonzern leisten. Ein Betrag wurde nicht genannt. Zudem wird eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

Die Qualcomm-Anleger reagierten euphorisch: Die Aktien schnellten um rund 23 Prozent nach oben und waren damit der mit Abstand beste Wert im Nasdaq 100. Der Apple-Kurs hingegen bewegte sich unter dem Strich kaum. Intel-Titel büßten am Ende einen Teil ihrer Tagesgewinne ein und gingen 0,76 Prozent höher aus dem Handel.

Unter den weiteren Technologiewerten gewannen die Papiere des Streamingdienstes Netflix rund 3 Prozent auf 359,46 US-Dollar. Zuvor hatte die Deutsche Bank zum Kauf der Papiere geraten und das Kursziel von 360 auf 400 Dollar angehoben. Die Markterwartungen an die Abonnentenzahlen bis 2020 erschienen konservativ, schrieb Analyst Bryan Kraft. Zudem habe der Aktienkurs von Netflix mittlerweile genug nachgegeben. Das Chance/Risiko-Profil sei daher attraktiv. Nach Börsenschluss dann enttäuschte das Unternehmen mit einem verhaltenen Ausblick und die Papiere verloren fast 2 Prozent.

Derweil ging die Berichtssaison in eine neue Runde. Bereinigt um verschiedene Effekte hatte Johnson & Johnson (J&J) sein Ergebnis je Aktie im ersten Quartal etwas stärker gesteigert als von Analysten erwartet. Dabei half dem Unternehmen sein robustes Pharmageschäft. Die J&J-Aktien stiegen um gut 1 Prozent.

Die Papiere von UnitedHealth aber büßten anfängliche Gewinne ein und verloren am Dow-Ende rund 4 Prozent. Der Krankenversicherer wird zwar nach einem überraschend guten Start ins Jahr etwas optimistischer. Analysten hatten aber mit einem noch positiveren Ausblick gerechnet.

Gute Geschäfte mit Privatkunden hatten der Bank of America zwar im ersten Quartal einen Rekordgewinn verschafft. Dem Gewinnanstieg im Privatkundengeschäft stand jedoch ein Einbruch im Handelsgeschäft gegenüber. Die Anteilscheine schlossen moderat im Plus.

An der Dow-Spitze gewannen die Aktien von Boeing 1,67 Prozent. Die US-Flugaufsicht FAA hatte ein Software-Update für die von einem Flugverbot betroffenen Flugzeuge des Typs 737 Max als „für den Betrieb geeignet“ bezeichnet. Dies nährte Hoffnungen, dass die durch zwei Abstürze binnen weniger Monate in Verruf geratenen Maschinen bald wieder starten können.

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  • rtr
  • dpa
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