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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Starke Jobzahlen stützen Wall Street – Amazon bricht kräftig ein

Überraschend hoch fällt der Stellenzuwachs in den USA aus. Das gibt dem Markt Auftrieb, während der Quartalsausblick von Amazon die Stimmung eher drückt.
Update: 01.02.2019 - 23:01 Uhr Kommentieren
Die Märkte bekamen am Freitag durch die steigenden Jobzahlen auftrieb. Quelle: dpa
Wall Street

Die Märkte bekamen am Freitag durch die steigenden Jobzahlen auftrieb.

(Foto: dpa)

New YorkEin überraschend starker Stellenaufbau in den USA hat die Wall Street zum Wochenausklang gestützt. Die Regierung in Washington meldete für Januar 304.000 neue Jobs und damit deutlich mehr als die von Experten erwarteten 165.000. Langsamer als zuletzt gestiegene Stundenlöhne halfen zusätzlich.

Denn sie dämpften die Inflationssorgen und minderten so den Druck auf die US-Notenbank Fed. „Das unterstützt den neuen Kurs der Fed“, sagte Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Die US-Währungshüter haben wegen der sich eintrübenden Konjunktur ein langsameres Tempo bei weiteren Zinserhöhungen signalisiert

Für einen Lichtblick sorgten auch Äußerungen der US-Regierung, wonach in den Verhandlungen zur Beilegung des Handelsstreits mit China „substanzielle Fortschritte“ erzielt wurden. Zudem äußerte sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich, bei dem geplanten Gipfeltreffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping „den größten Deal aller Zeiten“ vereinbaren zu können.

Der Dow Jones Industrial hielt sich am Ende mit 0,26 Prozent über Wasser. Er schloss bei 25 063,89 Punkten und brachte so ein Wochenplus von 1,3 Prozent über die Ziellinie. Bei den Technologiewerten ging es nach zwei starken Tagen hingegen abwärts: Der Nasdaq 100 fiel um 0,45 Prozent auf 6875,52 Punkte. Deutliche Kursverluste bei Amazon nach den Resultaten bremsten hier die Euphorie. Neu eingeführte Auflagen in Indien und ein schwächeres Wachstum in Europa machen dem Online-Händler zu schaffen. Die Amazon-Aktien gaben um mehr als vier Prozent nach. Die Marktkapitalisierung des wertvollsten Börsenwertes schrumpfte um mehr als 40 Milliarden Dollar und fiel unter die Marke von 800 Milliarden, und beträgt nur noch wenige Milliarden Dollar mehr als Verfolger Microsoft.

Der marktbreite S&P 500 legte um 0,09 Prozent auf 2706,53 Punkte zu.

Die Anteilsscheine von Cigna sanken um 2,88 Prozent, nachdem der Krankenversicherer mit seinen Gewinn- und Umsatzprognosen für 2019 die Märkte enttäuscht hatte. Die Energiekonzerne Chevron und Exxon Mobil übertrafen dank einer höheren Ölförderung bei gestiegenen Preisen mit ihren Quartalsergebnissen die Erwartungen der Experten.

In Frankfurt ging der Dax 0,1 Prozent höher bei 11.180 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 gewann 0,4 Prozent auf 3171 Zähler.

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