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Die Wall Street in New York

Die Wall Street startet uneinheitlich in die neue Woche.

(Foto: dpa)

Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Tech-Werte drücken Stimmung der Anleger – Wall Street schließt uneinheitlich

Die US-Börsen haben zum Wochenauftakt an Schwung verloren. Bei den Einzelwerten standen die Papiere von Boeing und AT&T im Fokus.
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New York Die Wall Street hat am Montag nach einem zunächst freundlichen Auftakt uneinheitlich geschlossen. Vor allem Kursverluste bei schwergewichtigen Hochtechnologiewerten wie Microsoft hätten auf die Stimmung gedrückt, sagten Händler.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher auf 26.835 Punkten. Der technologielastige Nasdaq gab dagegen 0,2 Prozent auf 8087 Punkte nach. Der breit gefasste S&P 500 notierte zuletzt kaum verändert bei 2978 Punkten. Im frühen Handel hatten sich Investoren noch in der Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Notenbank Fed mit US-Aktien eingedeckt. In Frankfurt schloss der Dax 0,3 Prozent im Plus bei 12.226 Punkten.

Boing mit Verlusten, AT&T kann zulegen

Bei den Unternehmen rückten Boeing und AT&T ins Rampenlicht. Der Airbus-Rivale kämpft mit technischen Problemen bei seinem neuen Großraum-Flugzeug 777X. Wegen Schwierigkeiten mit den Triebwerken des Zulieferers General Electric (GE) musste der Flugzeug-Hersteller den Marktstart der Maschinen bereits auf 2020 verschieben. Boeing-Aktien verloren mehr als ein Prozent.

Die Anteilsscheine des Telekomkonzerns AT&T legten dagegen 1,5 Prozent zu. Der US-Hedge-Fonds und Aktionär Elliott forderte das Management von AT&T auf, nicht zum Kerngeschäft zählende Firmenanteile zu verkaufen und die Kosten zu senken. Auch stellte Elliott den Kauf von Time Warner in Höhe von 85 Milliarden Dollar (rund 80 Milliarden Euro) in Frage. US-Präsident Donald Trump begrüßte Elliotts Engagement.

Die Aktien von Fred's brachen um knapp 50 Prozent ein, nachdem der Discount-Einzelhändler einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt hatte.

Zu den Gewinnern zählten Wells Fargo mit einem Plus von 2,7 Prozent, obwohl die Bank in diesem Jahr mit einem Rückgang des Zinsüberschusses um sechs Prozent rechnet.

Niedrigzinsen belasten US-Bankgeschäfte

Die Zinssenkungen der US-Notenbank Fed nagen indes an den Erträgen der viertgrößten US-Bank. Wells Fargo rechnet in diesem Jahr nun mit einem Rückgang des Zinsüberschusses um sechs Prozent, wie Finanzchef John Shrewsberry sagte. Bislang war das Geldhaus von einem Minus von rund fünf Prozent ausgegangen. Wells Fargo ist für Zinsänderungen besonders anfällig: Mehr als die Hälfte des Kreditbuchs entfällt auf Darlehen mit variablen Zinsen. Ein Großteil davon hängt von den Marktzinsen ab, die in den vergangenen Monaten gefallen sind.

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  • rtr
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