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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 Trump-Rede stützt Wall Street – Nasdaq erreicht neues Rekordhoch

Eine Rede von US-Präsident Trump hat die Hoffnungen auf eine baldige Einigung im Handelsstreit mit China genährt. Dennoch zeigen sich die US-Börsen uneinheitlich.
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Ein Händler auf dem Börsenparkett. Quelle: dpa
Wall Street

Ein Händler auf dem Börsenparkett.

(Foto: dpa)

New York Die US-Börsen haben am Dienstag nach einer Rede von US-Präsident Donald Trump ein uneinheitliches Bild gezeigt. Der US-Standardwerteindex Dow Jones stagnierte bei 27.691 Punkten und zeigte sich damit unverändert. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,2 Prozent auf 3091 Punkte zu. Nur der technologielastige Nasdaq erreichte einen neuen Höchststand: Er rückte um 0,3 Prozent auf 8486 Punkte vor.

Trump schürte in einer an den Finanzmärkten mit Spannung erwarteten Rede Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit mit China. Ein Vertrag könne bald abgeschlossen werden, sagte Trump im New Yorker Wirtschaftsclub. Die Unterzeichnung eines Teilabkommens stehe kurz bevor.

Allerdings werde er einem Vertrag nur zustimmen, wenn er gut für die USA sei. Wenn es keine Einigung gebe, würden US-Zölle auf China-Importe deutlich erhöht. Trump hat bereits seit Wochen signalisiert, die beiden größten Wirtschaftsmächte stünden kurz vor einer Einigung.

Einzelwerte im Fokus

Bei den Einzelwerten sorgte der gut 120-prozentige Kurssprung von Craft Brew auf 16,23 Dollar für Furore. Großaktionär Anheuser-Busch will den Spezialisten für Craft-Bier für 16,50 Dollar je Aktie oder 321 Millionen Dollar übernehmen. „Kona“ von Craft Brew sei eine der sich am besten entwickelnden Biermarken in den USA, schrieb Analystin Vivien Azer vom Vermögensverwalter Cowen. Im Vergleich zu den jüngsten Übernahmen der Konkurrenz sei dieser Deal für Anheuser-Bush günstig.

Der größte Gewinner im Dow waren die Papiere von Walt Disney mit einem Anstieg um 1,4 Prozent. Hier wurden die Anleger vom US-Start der Streaming-Plattform Disney+ ermutigt. Mit dieser will der Medienkonzern dem großen Konkurrenten Netflix den Kampf ansagen. Dessen Papiere fielen um 0,7 Prozent.

Ein enttäuschendes Quartalsergebnis drückte dagegen CBS 3,6 Prozent ins Minus. Der TV-Sender verbuchte bei einem stagnierenden Quartalsumsatz von 3,3 Milliarden Dollar einen Gewinnrückgang auf 319 von 488 Millionen Dollar. Im Sog von CBS verloren die Titel des Fusionspartners Viacom 3,8 Prozent.

Für Tyson Foods dagegen ging es entgegen vorbörslich noch erwarteter Schwäche um 7,4 Prozent bergauf. Händlern zufolge überlagerte ein optimistischer Blick in die Zukunft durch den Fleischproduzenten aus Anlegersicht ein enttäuschendes viertes Quartal. Tyson Foods hofft dabei auf eine Markterholung infolge der afrikanischen Schweinepest.

Gefragt waren die Aktien von Rockwell mit einem Kursplus von mehr als zehn Prozent. Der Roboterbauer machte den Angaben zufolge einen Quartalsumsatz von 1,73 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 2,01 Dollar je Aktie. Das Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2020 liegt mit 8,70 bis 9,10 Dollar ebenfalls über Markterwartungen.

Mehr: Wie sich der deutsche Aktienmarkt an diesem Dienstag entwickelt hat, lesen Sie hier in unserem ausführlichen Marktausblick.

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