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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Anleger schichten um – Dow fällt, Nasdaq auf Rekordhoch

Nach den jüngsten Rekorden sichern Anleger erst mal ihre Gewinne. Gleichzeitig schichten sie in Tech-Aktien um – ein ermutigendes Zeichen.
28.06.2021 Update: 28.06.2021 - 21:30 Uhr Kommentieren
Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange. Quelle: dpa
Händler an der Börse New York

Blick in den Handelssaal der New York Stock Exchange.

(Foto: dpa)

Düsseldorf US-Anleger haben am Montag bei Standardwerten Kasse gemacht und auf Technologietitel gesetzt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent tiefer auf 34.283 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte ein Prozent auf 14.500 Punkte vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,2 Prozent auf 4290 Punkte zu. Nasdaq und S&P markierten neue Bestmarken.

Zu den größten Gewinnern zählt die Aktie des Internetkonzerns Facebook: Sie legt um mehr als vier Prozent zu, nachdem ein Bundesgericht in Washington eine Kartellbeschwerde der US-Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) gegen das Unternehmen zurückgewiesen hat. Die Marktkapitalisierung stieg damit laut CNBC erstmals über die Marke von einer Billion Dollar.

Papiere von Intel, Salesforce, Apple und Microsoft führten die Gewinnerlisten mit einem Plus von bis zu 2,8 Prozent an. Es sei ermutigend, dass die Anleger in Tech-Aktien umschichteten, statt ihre Bestände breit abzuverkaufen, sagte Investmentstratege Sam Stovall vom Handelshaus CFRA. Auch der S&P-Index stürmte in den vergangenen Tagen auf Rekordhochs, mit einem Zuwachs von fünf Prozent im Juni liegt der Nasdaq jedoch klar vorne.

Auch der S&P-Index stürmte in den vergangenen Tagen auf Rekordhochs, mit einem Zuwachs von fünf Prozent im Juni liegt der Nasdaq jedoch klar vorn. „Es gibt mehr Angst, etwas zu verpassen, als die Angst, Geld zu verlieren, und das ist bei Technologieaktien sehr ausgeprägt“, sagte Händler Dennis Dick von Bright Trading. Vor allem, da die Sorgen über eine steigende Inflation abebbten, griffen die Investoren verstärkt zu Wachstumsaktien.

In Erwartung von Firmenbilanzen und wichtigen Arbeitsmarktdaten in dieser Woche hielten sich die Investoren insgesamt aber zurück. Die Fed sehe sich die Beschäftigtenzahlen genau an, eine positive Überraschung werde die Debatte um eine Zinswende lauter werden lassen, sagte Stovall.

Die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und die Angst vor neuen Reiserestriktionen setzten den Tourismusaktien in den USA zu. Die Kreuzfahrtschiff-Betreiber Carnival, Royal Caribbean und Norwegian fielen um bis zu sieben Prozent. Buchungsfirmen wie Expedia und Booking verloren ebenso wie die Hotelketten MGM, Wynn Resorts und Hilton bis zu 4,4 Prozent.

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Aktien von Boeing sackten 3,4 Prozent ab. Der US-Flugzeugbauer kann frühestens ab Mitte 2023 mit einer Zulassung seines neuen Langstreckenflugzeugs 777X rechnen. Der Aufsichtsbehörde FAA fehlen noch zu viele Daten.

Treffen der OPEC+ wirft Schatten voraus

Biogen-Aktien gaben 2,2 Prozent nach. Ein für Reform und Aufsicht zuständiger Ausschuss des US-Repräsentantenhauses will die Zulassung und Preisgestaltung des Alzheimer-Medikaments Aduhelm überprüfen. Die Börsenaufsicht hatte dem Mittel des US-Pharmakonzerns Anfang Juni trotz Bedenken des beratenden Ausschusses grünes Licht erteilt.

Aktien der Kryptobörse Coinbase sprangen fast zehn Prozent nach oben, nachdem die BaFin dem Unternehmen die erste Erlaubnis zur Verwahrung von Cyberdevisen erteilt hatte. „Dies ist ein Ritterschlag und ein Meilenstein in der deutschen Krypto-Geschichte“, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research.

Im Energiesektor gaben Titel von Chevron rund drei Prozent ab. Im Vorfeld eines Treffens der großen Förderländer am Donnerstag sackte der Preis für die Öl-Sorte Brent aus der Nordsee um zwei Prozent auf 74,65 Dollar je Barrel (159 Liter) ab. US-Leichtöl WTI verbilligte sich um 1,8 Prozent auf 72,75 Dollar.

Die Gruppe OPEC+, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells auch Länder wie Russland gehören, werde wohl eine Ausweitung ihrer Rohöl-Produktion um 500.000 Barrel pro Tag beschließen, prognostizierten die Analysten der ING Bank.

Mehr: Anleger positionieren sich für einen ruhigen Sommer – Crash ist unwahrscheinlich.

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