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Dow Jones, Nasdaq, S&P 500 US-Anleger wegen Handelskonflikt in der Reserve – Dow rutscht leicht ins Minus

Nach anfänglichen Gewinnen dreht der Dow Jones im Tagesverlauf ins Minus. Grund sind Unsicherheiten im Handelsstreit zwischen China und USA.
Update: 19.03.2019 - 23:04 Uhr Kommentieren
Händler an der New Yorker Börse. Quelle: AFP
Wall Street

Händler an der New Yorker Börse.

(Foto: AFP)

New YorkWenig verändert und ohne klare Richtung haben die US-Aktienmärkte am Dienstag geschlossen. Der Dow Jones Industrial notierte fast den gesamten Handelstag im Plus und erklomm gegen Mittag sein Tageshoch bei 26.109 Punkten. Am Nachmittag bröckelte der Leitindex jedoch sukzessive ab und fiel im späten Handel knapp ins Minus. Grund dafür war ein Bericht von „Bloomberg“, wonach sich China in den Handelsgesprächen gegen Forderungen der USA stellt.

Am Morgen hatte noch die Hoffnung auf lockere geldpolitische Zügel der Notenbank Fed die Stimmung der Anleger bestimmt. „Es herrscht Optimismus, dass die Fed die Zinsen nicht antastet, die Wirtschaft weiter vor sich hinwächst und wir keine Inflation sehen“, sagte Robert Pavlik, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter SlateStone. Anleger wollten daher eine mögliche Aktienrally nicht verpassen.

Die wichtigsten Indizes im Überblick

Der Dow-Jones-Index fiel um 0,1 Prozent auf 25.887 Punkte. Der breiter gefasste S&P blieb faktisch unverändert mit 2.833 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann dagegen 0,1 Prozent auf 7.724 Zähler.

Einzelwerte im Überblick

Unter den Einzelwerten im Dow standen erneut die Boeing-Aktien im Fokus. Nach einem Kursanstieg von zunächst ein Prozent büßten die Papiere des problembelasteten Flugzeugbauers an Wert ein und endeten rund 0,3 Prozent im Plus. Auslöser für den abbröckelnden Kurs war die Meldung, dass die US-Regierung eine Überprüfung angeordnet hat, ob es bei der Sicherheits-Zertifizierung der neuen 737-Max-Flugzeuge im Jahr 2017 mit rechten Dingen zugegangen ist.

Die Titel von Fiat Chrysler profitierten von neuen Übernahmespekulationen im europäischen Autosektor und kletterten um vier Prozent nach oben. Diverse Medien berichteten am Dienstag von einer möglichen Fusion zwischen Fiat Chrysler und dem französischen PSA-Konzern. Auslöser dafür war ein Interview von Robert Peugeot, wonach die Familienholding FFP als PSA-Großaktionär einer möglichen Fusion mit einem anderen Autobauer wie Fiat Chrysler offen gegenüber stehe.

Rupert Murdochs Fox-Konzern besteht ab diesem Dienstag im Wesentlichen nur noch aus dem Nachrichten-Flaggschiff Fox News und einigen großen Sportsendern, die in eine neue Gesellschaft abgespalten werden. Der Großteil des Film- und Fernsehgeschäfts geht für 71 Milliarden Dollar an den Unterhaltungsriesen Disney. Fox und 21st Century Fox seien ab heute alleinstehende Unternehmen, teilte Fox mit. Die neuen A-Aktien von Fox sackten um mehr als 21 Prozent ab. Disney-Papiere verbilligten sich als Schlusslicht im Dow um 2,8 Prozent.

Zu den Gewinnern gehörten die Papiere von Activision Blizzard, die sich um 3,2 Prozent verteuerten. Der Videospiele-Entwickler will seinen Verkaufsschlager „Call of Duty“ in einer Smartphone-Version veröffentlichen.

AMD-Titel legten um fast zwölf Prozent zu. Grafikchips des Konzerns sollen den neuen Computerspiel-Streamingdienst von Google antreiben.

Der Eurokurs verteidigte seinen leichten Vorsprung aus dem europäischen Handel im US-Geschäft. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1352 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1358 (Montag: 1,1349) Dollar fest.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,02 Milliarden Aktien den Besitzer. 1.660 Werte legten zu, 2.120 gaben nach und 280 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,42 Milliarden Aktien 1.358 im Plus, 1.711 im Minus und 173 unverändert.

Die US-Staatsanleihen gaben nach. Die zehnjährigen Papiere fielen um 2/32 auf 100-4/32 Dollar und rentierten mit 2,61 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen um 8/32 auf 99-17/32 Dollar. Sie hatten eine Rendite von 3,02 Prozent.

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  • rtr
  • dpa
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